Spanien zeigt Grenzen auf

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Der Torschützenkönig der EM-Endrunde 2013 fungierte nach einem überlegt ausgespielten Gegenstoß ebenso als Vollstrecker wie per Kopf nach einer Vorlage von Carvajal.

Die seit nun 27 Pflichtspielen (25 Siege) ungeschlagene "Rojita" attackierte früh und ließ wie Spaniens hoch dekoriertes A-Team Ball und Gegner laufen.

Referee verletzt

Zumindest gelang Kainz Ergebniskorrektur, ehe der mit einem Marktwert von 9 Millionen Euro bewertete Morata in der Nachspielzeit noch einmal zuschlug. Spielend überlief der von Österreichs Elf nicht zu bändigende Angreifer dabei die rot-weiß-rote Abwehr.

Pech hatte kurz zuvor der französische Referee Rainville, der aufgrund einer Wadenverletzung vom Spielfeld musste.

Spanier setzen Schlusspunkte

Bei Österreich kam Louis Schaub in der zweiten Spielhälfte für Kapitän Raphael Holzhauser. Begünstigt durch nicht mehr mit dem letzten Nachdruck agierende Spanier kam die Gregoritsch-Elf besser ins Spiel.

Der ebenfalls eingetauschte Tobias Kainz (66.) sowie Schaub (69.) fanden hervorragende Möglichkeiten vor. Das Bemühen der Österreicher wurde schließlich durch ein Eigentor von Carvajal belohnt.

Morata (86.) und sein Clubkollege Jese Rodriguez (91.) ließen das Kräfteverhältnis aber im Ergebnis sofort widerspiegeln.

Österreich - Spanien 2:6 (1:4)
Graz, UPC Arena, 4.350

Tore: F. Kainz (20.), Carvajal (83./Eigentor) bzw. Carvajal (3.), Morata (12., 17., 45.+4, 86.), J. Rodriguez (91.)

Österreich: Riegler - Farkas, Spendlhofer, Hinteregger, Wimmer - Ziegl (73. Schöpf), Offenbacher (59. T. Kainz) - F. Kainz, Holzhauser (46. Schaub), Stöger - Zulj

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