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ÖFB-U21 von Bulgaren kalt erwischt

Die U21-EM 2013 in Israel scheint für Österreich bereits zur Hälfte der Qualifikation außer Reichweite.

Die Equipe von U21-Teamchef Andreas Herzog musste sich am Donnerstag in Wiener Neustadt Bulgarien mit 0:2 (0:2) geschlagen geben.

Die Tore durch Tsvetanov (1.) und Kolev (8.) fielen nach Unzulänglichkeiten in der ÖFB-Abwehr bereits in der Anfangsphase.

Nur noch Vierter

Die Österreicher halten damit nach vier Spielen in Gruppe 10 lediglich bei vier Punkten.

Tabellenführer Niederlande ist mit drei Siegen enteilt, nur die vier besten von zehn Gruppenzweiten qualifizieren sich für das Playoff.

Sein nächstes Spiel bestreitet der ÖFB-Nachwuchs, der mit Admira-Kapitän Christopher Dibon und Deutschland-Legionär Daniel Royer über zwei Spieler mit Erfahrung im A-Team verfügt, am Dienstag in Bulgarien.

Kalte Dusche mal zwei

Im Hinspiel wurde er von den Bulgaren kalt erwischt. Zwetanow schoss bereits nach 35 Sekunden nach einer Hereingabe von links am Fünfer unbedrängt ein.

Zwei Minuten später vergab Baldshiski völlig alleine vor Torhüter-Hausherr Jörg Siebenhandl vom SC Wr. Neustadt.

Das 2:0 holte wenig später Kolev nach, der nach einem kurz abgespieltem Corner und Flanke von Tsvetanov per Kopf traf.

Nicht zwingend

Die Bulgaren überließen der in der Defensive ersatzgeschwächten Herzog-Truppe daraufhin das Spiel. Den Ballbesitz vermochten die etwas planlos agierenden Österreicher aber nicht in klare Torchancen umzumünzen.

Ein Weimann-Schuss ging über das Tor (23.), ein Teigl-Kopfball bereitete dem Gäste-Keeper etwas Mühe (42.).

Nach Seitenwechsel wurde derselbe auch von Schöpf geprüft (67.), Farkas schoss nach Doppelpass mit Elsneg daneben (88.). Die Bulgaren waren im Konter aber sogar gefährlicher.

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