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Herzog: "Da war kein Aufbäumen zu sehen"

Andreas Herzog (ÖFB-U21-Teamchef): "Man kann von der ersten bis zur letzten Minute überhaupt nicht zufrieden sein. Was mich am meisten enttäuscht, ist die Körpersprache in der zweiten Hälfte, da war überhaupt kein Aufbäumen zu sehen. Unser größte Stärke ist normal die Schnelligkeit in der Offensive. Um die haben wir uns selbst gebracht. Wir waren nach neun Minuten 0:2 hinten, danach haben die Bulgaren dicht gemacht.

Die Bulgaren waren heute einfach klar besser, es hätte sogar noch böser ausgehen können. Die Leistung war ganz schlecht, nicht nur von den Spielern. Ich habe dazu auch mein Schäuflein beigetragen. Vielleicht habe ich die Burschen zu offensiv aufs Feld geschickt. Es hat heute kein Spieler seine normale Leistung abrufen können. Ich habe sehr viel erwartet. Nach so einer katastrophalen Leistung von einer EM-Endrunde zu sprechen, wäre müßig."

Christopher Dibon (ÖFB-U21-Kapitän): "Wir haben es selbst verbockt. Wir sind von Anfang an nicht gut ins Spiel hineingekommen, haben immer wieder Konter zugelassen. Es war eine ganz schlechte Mannschaftsleistung. Wir müssen uns alle selbst bei der Nase nehmen und wieder aus dem Sumpf herausziehen. Wir haben viele Fehler gemacht und müssen sehr hart an uns arbeiten."

Daniel Royer (ÖFB-Offensivspieler): "Wir waren heute einfach sehr schlecht. Die Niederlage war verdient. Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen, waren zum Teil auch hektisch und ein bisschen ideenlos. Wir haben alles gegeben, aber es hat einfach viel nicht zusammengestimmt, bei mir auch nicht. Man müsste gut genug sein, sich auch ohne Spielpraxis hier wieder einzufügen."

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