"Brauchen drei besondere Tage"

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"Wir brauchen drei besondere Tage"

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Mit dem Heimvorteil im Rücken kämpft Österreichs U19 ab Mittwoch in der Eliterunde der Qualifikation um ein Ticket für die EM-Endrunde.

Auftaktgegner Bosnien-Herzegowina, Schweden (Freitag) und die favorisierten Franzosen (Montag/jeweils 18.00 Uhr) stellen sich in Traiskirchen der von Manfred Zsak betreuten Auswahl in den Weg.

Nur der Gruppenerste sichert sich einen Platz für das acht Teams umfassende Turnier in Litauen (20. Juli - 1. August).

"Es muss alles klappen"

Es sind harte Nüsse, die Rot-Weiß-Rot zu knacken hat, das weiß auch Zsak.

"Wir sind eine gut eingespielte Truppe. Aber wir brauchen drei besondere Tage, drei besondere Spiele, um ganz vorne dabei sein zu können."

"Von hinten bis vorne muss alles klappen", erklärte der Ex-Internationale, der seine Mannschaft seit Sonntag in der Asia-Therme von Bad Erlach zusammengezogen hat.

"Frankreich ist ganz klar die Nummer eins, aber auch Bosnien ist fußballerisch eine sehr starke Mannschaft, und Schweden spielt extrem körperbetont", konstatierte der 48-Jährige.

Sabitzer dabei, zwei Deutschland-Legionäre fehlen

Mit dabei ist auch der Rapidler Marcel Sabitzer, der direkt von der Vorbereitung des A-Teams dazustieß.

In der ersten Qualirunde im November 2012, als man drei Siege gegen Ungarn, Bulgarien und Andorra feierte (Zsak: "Das ist überhaupt nicht mit der Eliterunde zu vergleichen"), war Sabitzer nicht dabei. Er bildet gemeinsam mit Louis Schaub und Dominik Wydra die in der Bundesliga erfahrene Rapid-Fraktion.

Verzichten muss Zsak hingegen auf die beiden Stürmer Michael Gregoritsch (Absage) und Kevin Friesenbichler (nach Adduktoren-OP) von den Amateurteams Hoffenheims bzw. Bayern Münchens. Sie werden durch die beiden Austrianer Alexander Frank und Barnhard Luxbacher ersetzt.

Hoffen auf den Heimvorteil

Als kleiner Vorteil könnte sich die Tatsache erweisen, dass die Gegner ihre ersten beiden Parallelspiele schon um 11.00 Uhr Vormittags austragen müssen, Österreich aber alle seine Partien um 18.00 Uhr bestreitet.

"Auch der Heimvorteil könnte gar nicht so unwichtig sein", sagte Zsak. Neben Gastgeber Litauen stehen bereits Georgien (hielt England in Schach) und die Türkei (ließ Italien hinter sich) als Teilnehmer fest.

Zuletzt war Österreich 2010 in Frankreich bei einer U19-EM vertreten gewesen. David Alaba und Co. schieden damals in der Gruppenphase aus, qualifizierten sich aber als Gruppen-Dritter für die U20-WM.

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