Der Weg ist zu Ende

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Der Weg ist zu Ende

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Die ÖFB-U19 muss bei der EM in Griechenland die Heimreise antreten.

Die Mannschaft von Teamchef Hermann Stadler kommt im finalen Gruppenspiel gegen die Ukraine nicht über ein 2:2 hinaus und nimmt somit die von Frankreich gegen Griechenland geleistete Schützenhilfe (2:0) nicht an.

Schnelle Führung der Ukraine

Dabei beginnen Sascha Horvath und Co. ein wenig besser als in den ersten beiden Spielen. Der erste Abschluss der Partie kommt dann auch vom Sturm-Profi, dessen Schuss von der Strafraumgrenze jedoch harmlos ausfällt (6.).

Doch auch die Ukrainer verstecken sich nicht. In der neunten Minute hat Goalie Osman Hadzikic, der ebenso wie Maximilian Ullmann und Adrian Grbic neu in der ÖFB-Startelf ist, Glück, dass Arendaruk nicht zum Abschluss kommt.

In der 14. Minute hat Arendaruk dann mehr Glück, der Ball landet ein wenig glücklich bei ihm, die ÖFB-Abwehr reagiert zu langsam, und Olexadr Zubkov kann den Stanglpass unbedrängt ins Tor schieben.

Grbic an die Stange

Die ÖFB-Talente, die unbedingt einen Sieg benötigt hätten, wirken geschockt und brauchen lange, um sich vom frühen Gegentreffer zu erholen. Erst kurz vor der Pause findet die Stadler-Elf zurück ins Spiel.

In der 41. Minute fällt nämlich wie aus dem Nichts fast der Ausgleich. Ein ursprünglich ungefährlicher Schuss von Grbic wird von Lukyanchuk an die Stange abgefälscht, im Anschluss kann Keeper Soldatenko mit einer Großtat vor dem einschussbereiten Marko Kvasina retten.

Aber die Ukrainer, die fortan ein wenig defensiver agieren, werden durch Konter nicht minder gefährlich. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte kann Hadzikic einen guten Schuss von Zibkov glänzend parieren.

Kvasinas Ausgleich

Keine zwei Minuten sind in der zweiten Hälfte gespielt, als der ÖFB wieder Hoffnung schöpfen darf. David Domej spielt Xaver Schlager an, der steckt perfekt zu Kvasina durch und der Austria-Stürmer knallt die Kugel unhaltbar zum Ausgleich ins kurze Eck (47.).

Die Ukrainer reagieren mit einer offensiveren Spielweise darauf und stellen die an diesem Abend schwache ÖFB-Defensive vor einige Herausforderungen.

Zwei Mal Aluminium

Nur viel Glück verhindert zunächst den Ausgleich. Zubkov setzt einen Flugkopfball an die Stange (52.), kurz darauf trifft Tsygankov mit einem Schuss aus 15 Metern die Latte.

Die Österreicher werden nur noch selten gefährlich. Erwähnenswert bleibt lediglich ein ganz guter Schuss von Horvath, den Soldatenko allerdings gut entschärfen kann (58.).

Schlussoffensive bringt nichts

Abgebrühter agieren die Ukrainer. Vachiberadze spielt einen langen Pass auf den eingewechselten Luchkevych, der schneller ist als Petar Gluhakovic und Hadzikic, der mit dem Fuß noch am Ball ist, letztlich aber keine Chance hat.

Die Österreicher versuchen danach noch, das Unmögliche möglich zu machen und machen es zumindest noch spannend, weil Kvasina mit seinem zweiten Treffer in der 87. Minute der Ausgleich gelingt. Doch trotz Schlussoffensive wird es nichts mit dem notwendigen Sieg. Dabei wäre im Parallelspiel alles für die Stadler-Elf gelaufen.

Diakhaby (5.) und Dembele (64.) sorgen für einen 2:0-Sieg gegen Gastgeber Griechenland, der aber aufgrund des ÖFB-Unentschiedens dennoch aufsteigt.


Ukraine - Österreich 2:2 (1:0)
Veria, SR Bognar (HUN)

Torfolge: 1:0 (14.) Subkow, 1:1 (47.) Kvasina, 1:2 (63.) Lutschkewitsch, 2:2 (87.) Kvasina

Gelbe Karten: Arendaruk, Watschiberadse

Ukraine: Soldatenko - Kirjukanzew, Lukjantschuk, Matwijenko, Michailitschenko - Sintschenko - Arendaruk (46. Lutschkewitsch), Watschiberadse, Klots, Borjatschuk (46. Zigankow) - Subkow (81. Besedin)

Österreich: Hadzikic - Gluhakovic, Domej, Peric, Ullmann - X. Schlager (60. Malicsek), Tursch (79. Pellegrini) - Ripic, Horvath, Grbic (65. Prokop) - Kvasina

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