Stranzl bleibt hart: Kein ÖFB-Comeback!

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Neo-Teamchef Marcel Koller besuchte am Wochenende die Begegnung zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen (2:2) und hatte dabei auch einen Termin mit Martin Stranzl.

Zu einem ÖFB-Comeback konnte der Schweizer den 31-Jährigen aber nicht überreden. "Es war ein gutes Gespräch", berichtete der 51-Jährige.

Letztlich musste Koller aber akzeptieren, dass der Burgenländer an seiner Entscheidung festhält, nicht mehr für die österreichische Nationalmannschaft zu spielen.

Rücktritt vom Rücktritt immer ausgeschlossen

Nach 56 Länderspielen (drei Treffer) verkündete Stranzl am 11. November 2009 seinen Rücktritt.

"Der Rücktritt ist endgültig. Daran ändert sich auch bei einem anderen Teamchef nichts", meinte Stranzl damals.

Der langjährige Legionär war damals nach seiner Nichtnominierung gegen Kamerun, die für Verwirrung sorgte, nicht gut auf die komplette ÖFB-Riege zu sprechen.

Viele Probleme, keine Linie

"Es ist einfach zu viel vorgefallen. Ich habe schon vor zwei Jahren gesagt, als ich zurückgetreten bin, dass es da für mich viele Probleme gibt und auch keine Linie erkennbar ist, wenn man die ganzen Spiele verfolgt. Das zieht sich durch und deshalb habe ich gesagt, dass ich meine Nationalmannschaftskarriere beende", sagte der Routinier schon vor Monaten.

Jetzt hat Stranzl bewiesen, dass er zu seinen Ankündigungen steht.

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