Russen melden sich zurück

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Russland darf wieder auf die EURO hoffen

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Leonid Sluzki hat ein erfolgreiches Debüt als russischer Teamchef gefeiert.

Die "Sbornaja" besiegte am Samstagabend im EM-Qualifikations-Heimspiel in Moskau die bisher ungeschlagenen Schweden 1:0 (1:0).

Den Siegtreffer in der Otkrytije Arena erzielte Mittelstürmer Artem Dsjuba in der 38. Minute.

Russland hat nun als Tabellendritter nur noch einen Punkt Rückstand auf Schweden.

Russen dominieren

Die Russen bestimmten die Partie von Beginn weg und wären bereits in der achten Minute durch Kapitän Roman Schirokow in Führung gegangen, wäre der reguläre Treffer nicht fälschlicher Weise wegen Abseits aberkannt worden.

Danach folgte die stärkste Phase der Gastgeber: Oleg Schatow schoss nach Kokorin-Pass knapp daneben (16.), Schirokow scheiterte wenig später an Schwedens Schlussmann Andreas Isaksson (19.).

Dieser war dann aber knapp 20 Minuten später chancenlos, als Zenit-Sankt-Petersburg-Torjäger Dsjuba nach Schirokow-Fersler und Smolnikow-Pass via Stange zum 1:0 traf.

Schweden offensiv kaum vorhanden

Schweden war dagegen in Hälfte eins offensiv überhaupt nicht präsent. In der Halbzeit wurde Paris-Saint-Germain-Superstar und Teamkapitän Zlatan Ibrahimovic, der zuletzt wieder einmal an einer Knieverletzung laboriert hatte, durch Neo-Sunderland-Stürmer Ova Toivonen ersetzt.

Da dieser Wechsel nicht den gewünschten Effekt brachte, tauschte Schwedens Trainer Erik Hamren bereits nach einer knappen Stunde mit Marcus Berg anstelle von Außenverteidiger Pierre Bengtsson noch einen zweiten Angreifer ein. Im Finish (82.) kam auch noch Girondins-Bordeaux-Stürmer Isaac Thelin.

Erst in der 62. Minute wurde Russlands Tormann Igor Akinfejew durch einen Schuss von Emil Forsberg erstmals geprüft.

Akinfejew hält Sieg fest

In der 88. Minute hatte dann Berg eine weitere Topchance auf den Ausgleich, die Akinfejew erneut vereitelte, ebenso wie jene von Forsberg unmittelbar vor dem Schlusspfiff (94.). Mehr brachten die Skandinavier an diesem Abend jedoch nicht zustande.

Die Russen waren in der zweiten Hälfte nur noch im Konter gefährlich. So rettete Außenverteidiger Martin Olsson bei einem Schuss von Alexander Kokorin in höchster Not (82.). In der Nachspielzeit vergab Kokorin weitere hochkarätige Möglichkeiten aufs 2:0 (92./drüber, 94./Isaksson hält).

Für die Schweden gab es somit am Ende eine verdiente Niederlage, die erste in der EM-Qualifikation seit dem 1:2 im September 2011 in Ungarn bzw. nach neun Spielen.

Bereits am Dienstag könnte Russland mit einem Sieg in Liechtenstein auf Platz zwei vorstoßen, sofern Schweden im Heimspiel gegen Spitzenreiter Österreich nicht gewinnen sollte.

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