"Nicht-dabei-sein soll die Ausnahme werden"

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Der Präsident des österreichischen Fußball-Bundes heißt weitere vier Jahre Leo Windtner.

Der Oberösterreicher ist bei der Ordentlichen Bundeshauptversammlung des ÖFB in Pamhagen einstimmig und ohne Gegenkandidaten wiedergewählt worden

Mögliche Bewerbung für EM 2020

Die wesentlichen Herausforderungen der bevorstehenden Amtszeit seien auf internationaler Ebene die EURO 2016, die mögliche Bewerbung für die EM 2020 sowie die Bekämpfung des internationalen Wettbetrugs.

Weitere Themen sind der UEFA Kongress 2015, der in Wien ausgetragen wird, der Fall der Ausländerbeschränkung 2014 und die Zentralvermarktung der UEFA, die ein neues Kapitel in der TV-Vermarktung aufschlägt.

Die Unterstützung der Resolution von FIFA und UEFA zum Thema Rassismus war eine der Forderungen des Präsidenten an alle Mitglieder. „Null Toleranz gegen Rassismus“ soll auch in Österreich auf allen Ebenen des Fußballs gelebt werden.

ÖFB-Team soll Stammgast bei Endrunden werden

Auf nationaler Ebene gilt es für das alte und neue ÖFB-Oberhaupt ganz klar den Weg als Ausbildungsland weiter zu gehen und die begonnen Projekte wie zum Beispiel Projekt12 weiter zu führen.

„Ohne maximale Breite keine absolute Spitze“ so die klare Botschaft des Präsidenten.

Aus sportlicher Sicht sollten sich die Nationalteams regelmäßig für Endrunden qualifizieren: „Nicht-dabei-sein soll die Ausnahme werden“, so Windtner in der Rede an die Delegierten.

Gesellschaftliche Bedeutung des Fußballs steigern

Als wesentliche nationale Aufgabe sieht der 63-Jährige aber auch die Erstellung eines nationalen Entwicklungsplans für den Breiten- und Trendfußball, um die gesellschaftspolitische Bedeutung des Fußballs zu steigern.

Dazu zählen die erfreuliche Entwicklung des Mädchen- und Frauenfußballs, die europaweit zu beobachten ist, die Erschließung der Gruppe der Senioren sowie auch der Menschen mit besonderen Bedürfnissen, die im größten Sport-Fachverband des Landes Aufnahme finden sollten.

Ludwig ist stolz

Auch Generaldirektor Alfred Ludwig betonte in seiner Rede zum Geschäftsbericht die soziale Verantwortung des Verbandes.

Stolz ist Ludwig auf die Steigerung des Werbewertes des Nationalteams von 45 Millionen Euro (2010) auf 61 Millionen Euro (2012) und die TV-Präsenz mit durchschnittlich 725.000 Zusehern im ORF.

Zudem würde der ÖFB eine gewaltige Wirtschaftsleistung für Österreich erbringen. So erziele der ÖFB in über 70 Länderspielen eine Anzahl von 30.000 Nächtigungen und würde damit im Bereich Tourismus einen enormen Impuls leisten.

Besonders stolz zeigte sich Ludwig über den Zuschauerrekord in der WM-Qualifikation: In fünf Qualifikations-Spielen kamen 216.000 Zuseher zu den Spielen des Nationalteams, im 10-Jahres-Schnitt kamen 27.630 Fans.

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