Koller hat seinen Alaba-Ersatz

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Koller nominiert Alaba-Ersatz nach

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Marcel Koller reagiert auf den Ausfall von David Alaba.

Der ÖFB-Teamchef nominiert für die Spiele gegen Russland (15.11.) und Brasilien (18.11.) Veli Kavlak nach.

Der Besiktas-Legionär war zuletzt für das Heimspiel gegen Schweden im Kader, musste aufgrund einer Verletzung aber vorzeitig aus dem ÖFB-Teamcamp abreisen.

Danach war der defensive Mittelfeldspieler sowohl für Moldawien und Montenegro als auch für den aktuellen Kader nur auf Abruf dabei.

Mit Besiktas in der Europa League erfolgreich

Der Ex-Rapidler, der am 4. November seinen 26. Geburtstag feierte, könnte in der EM-Qualifikation gegen Russland sein 31. Länderspiel machen. 

Am Donnerstag war Kavlak mit seinem Klub in der Europa League erfolgreich. Besiktas feiert einen 2:1-Sieg gegen Partizan Belgrad. Der Ersatz-Kapitän der "Adler" spielte - wie immer - durch und kassierte bereits früh eine Gelbe Karte.

Zwei Wochen davor erzielte der Wiener im Hinspiel gegen Partizan mit einem Weitschuss den 1:0-Treffer beim 4:0-Erfolg in Belgrad. Für Kavlak war es das erste und bisher einzige Saisontor.

Von Emre zur Schlägerei aufgefordert

Vergangenen Sonntag bestritt der "Sechser" ein äußerst hitziges Istanbuler Derby gegen Fenerbahce, das Besiktas mit 0:2 verlor. Dabei sorgte eine Rote Karte gegen Kavlaks Freund Sahan für Aufsehen.

Infolgedessen wurde der ÖFB-Legionär nicht nur von Raul Meireles gewürgt, sondern auch von Emre zum Kampf aufgefordert. "Lass uns das draußen regeln", soll der Ex-Atletico-Profi zum ÖFB-Spieler gesagt haben.

Wie Kavlak-Kollege Özyakup gegenüber "Habertürk" meint, hätte auch Fener-Goalie Demirel den Ex-Rapidler bedroht. Kavlak soll geantwortet haben, er hätte keine Angst und würde überall gegen sie kämpfen.

Besiktas liegt in der Tabelle aktuell auf Rang vier. Am Sonntag wartet Basaksehir als nächster Gegner.

Alaba erfolgreich operiert

Während Kavlak sich über seine Nachnominierung freuen darf, wurde sein ÖFB-Kollege Alaba am Freitagmorgen am Meniskus operiert. Die OP verlief erfolgreich.

Laut Bayern-Vereinsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt verlief der Eingriff ohne Probleme. Am Samstag darf der laut Pep Guardiola "totale Fußballer" das Spital schon wieder verlassen. Nun muss der 22-Jährige 14 Tage lang eine Gipsschiene tragen. Danach erhält Österreichs Sportler des Jahres eine Bewegungsschiene, mit der er eine physikalische Therapie beginnen kann.

Alaba zog sich am Mittwoch im CL-Spiel gegen die Roma (2:0) einen Teilriss des Innenbandes sowie eine Meniskusverletzung zu. "Das ist im Moment ganz bitter für mich, denn sowohl in der Mannschaft als auch bei mir ist es zuletzt so gut gelaufen", hatte der Wiener am Freitag verlautbart. "Ich hoffe, dass ich mit der Hilfe unserer medizinischen Abteilung bald wieder auf den Platz zurückkehren werde."

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