Windtner vor Kasachstan-Spiel:"Schwierigste Aufgabe"

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Mit einem Punkteverlust am Freitag (18 Uhr) in Astana gegen Kasachstan würde Österreichs Nationalmannschaft im Rennen um einen Startplatz bei der WM 2014 in Brasilien vorzeitig ins Hintertreffen geraten.

Dennoch war ÖFB-Präsident Leo Windtner im Vorfeld der WM-Qualifikations-Partie bemüht, keinen allzu großen Druck auf die Auswahl von Teamchef Marcel Koller aufzubauen.

Kein Ergebniszwang

"Dieses Spiel ist kein Pflichtsieg. Unser klares Ziel sind drei Punkte, aber die können wir nicht garantieren. Und einen Ergebniszwang vorzugeben, wäre kontraproduktiv", betonte der Oberösterreicher.

Wenn Christian Fuchs und Co. eine ähnlich starke Leistung wie beim unglücklichen 1:2 vor einem Monat gegen Deutschland abliefern, werden den Österreichern laut Windtner die drei Punkte ohnehin nicht zu nehmen sein.

"Einstellung wie gegen Deutschland"

"Die Spieler müssen unbedingt mit der gleichen Einstellung wie gegen Deutschland ins Spiel gehen, aber dafür wird Koller sicher sorgen."

Dass die Spieler die Auswärtspartie gegen die Nummer 147 der FIFA-Weltrangliste mit weniger Motivation in Angriff nehmen könnten als das Heim-Duell mit der Nummer zwei der Welt, glaubt Windtner nicht.

"Diese Gefahr sehe ich überhaupt nicht. Die Spieler bringen verbal und nonverbal klar zum Ausdruck, dass sie etwas bewegen wollen."

Mehr zu verlieren

Allerdings haben die Österreicher gegen Kasachstan im Gegensatz zum Deutschland-Match wohl mehr zu verlieren als zu gewinnen, wie auch Windtner indirekt zugab: "Das ist sicher die schwierigste Aufgabe dieses Länderspieljahres, doch mit der richtigen Einstellung können wir sie bewältigen."

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