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Ivanschitz freut sich schon auf den ÖFB-Neustart

Es war keine Überraschung, dass Andreas Ivanschitz nach zweieinhalb Jahren wieder im Nationalteam dabei ist.

Interims-Teamchef Willi Ruttensteiner hat als eine seiner ersten Amtshandlungen höchstpersönlich mit dem Mainzer Kontakt aufgenommen und die Situation besprochen.

Und jetzt gehört der 27-Jährige erstmals seit dem 11. Februar 2009, damals gab es eine 0:2-Niederlage gegen Schweden, wieder zum erlauchten Kreis der Nationalmannschaft.

In Mainz am Trainingsplatz

Als Ruttensteiner am Dienstag seinen 23-Mann-Kader für die beiden EM-Quali-Spiele gegen Aserbaidschan und Kasachstan bekanntgab, war Ivanschitz telefonisch nicht erreichbar.

Er stand zur selben Zeit mit seinen Vereinskollegen von Mainz 05 auf dem Trainingsplatz.

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge müssen am Samstag auswärts in Nürnberg wieder dringend Punkte her.

Keine weiteren Stellungnahmen

Weil sich der Burgenländer auf dieses schwierige Auswärtsspiel in einer heiklen Phase konzentrieren möchte, bleibt das Handy auch in den nächsten Tagen aus.

Über seinen Pressebetreuer schickte Ivanschitz aber eine Stellungnahme in die Redaktionen.

LAOLA1 hat die Gedanken des langjährigen ÖFB-Kapitäns zum Team-Comeback im Wortlaut!

 

„Ich bin sehr froh darüber, dass mir Willi Ruttensteiner das Vertrauen schenkt und mir die Möglichkeit gibt, mich wieder im Nationalteam zu präsentieren. Für mich ist damit eine lange Phase der Abwesenheit vorüber, die alles andere als leicht war. Es war für mich persönlich sehr bitter, in 23 Länderspielen seit meinem letzten Match am 11. Februar 2009 in Graz gegen Schweden nicht dabei zu sein.

Aber jetzt ist es Zeit, damit abzuschließen. Ich möchte mein Comeback angehen, ohne an die Vergangenheit zu denken.

Ich freue mich auf den Neustart und auch auf die Mannschaft, in der viele Spieler eine tolle Entwicklung gemacht haben. Ich bin überzeugt, dass dieses Team mit seinem großen Potenzial auch sehr schnell etwas erreichen kann. Ich gehe an die Sache mit einem sehr positiven Gefühl heran und sehe es als große sportliche Herausforderung, wieder Teil der Nationalmannschaft zu sein und eine erfolgreiche Zukunft mitgestalten zu dürfen.

Ich denke, dass ich dem Team mit der Erfahrung meiner 49 Länderspiele und besonders der letzten beiden Jahre in der deutschen Bundesliga helfen kann.

Wegen der Integration in den Kader mache ich mir keine Sorgen. Ich sehe das entspannt, es wird keine lauten Töne geben und ich werde nichts fordern. Alles, was für mich zählt, ist, dass ich mich in den Dienst der Mannschaft stellen und Vollgas geben will.“

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