ÖFB-Schwachpunkte klar entblößt

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Koller bleibt bei seinem Plan

Koller wich während des Spiels nicht von seiner Marschroute ab. Mit der Einwechslung von Marcel Sabitzer und Guido Burgstaller brachte er abermals Spieler, die das schnelle Konterspiel forcieren sollten.

Die Deutschen dagegen legten mit der Hereinnahme von Benedikt Höwedes noch ein Scheibchen nach. Der Schalker, der zur Pause für den angeschlagenen Marcel Schmelzer kam, nützte den Raum, den der nach innen ziehende Reus hinterließ, besser aus, als sein Vorgänger. Letztlich führte einer der Vorstöße von Höwedes sogar noch zum 3:0.

Fazit: Strategie geht nicht auf

Im Gegensatz zur 1:2-Heimniederlage funktionierte Kollers taktischer Plan diesmal nicht. Österreichs Pressing bekam keinen Zugriff, die Gegenstöße wurden zu hektisch ausgeführt. Natürlich wurde auch Zlatko Junuzovic schmerzlich vermisst. Unter seiner Abwesenheit litt sowohl das Spiel mit als auch gegen den Ball.

Deutschland nützte die österreichischen Schwächen, die schon in der Vergangenheit auftraten, entscheidend aus und feierte einen verdienten Sieg.

Auch Marko Arnautovic konnte Löw zur zu seinen gut gemachten Hausaufgaben gratulieren: "Sie haben alles vorausgesehen, was wir machen wollten, was unser Plan war."

Nun gilt die Aufmerksamkeit des ÖFB-Teams mit Irland aber einem gänzlich anders spielenden Gegner.


Jakob Faber

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