Wie ein "Hoamspü" in München

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Warum manche Bräuche in Österreich jenen in Bayern ähneln, lässt sich auch damit erklären, dass Salzburg, Tirol, Vorarlberg und das oberösterreichische Innviertel in Zeiten Napoleons vorübergehend jeweils an Bayern fielen. Der Wiener Kongress sorgte allerdings dafür, dass zum Beispiel Tirol wieder abfiel. Doch ein echter Europäer kennt ohnehin keine Grenzen und so zieht es viele Österreicher jedes Jahr nach Bayern und vor allem in die Landeshauptstadt München.

Im Jahr 2012 wurden 309.450 rot-weiß-rote Übernachtungen von insgesamt 5.924.393 ausländischen insgesamt gezählt. Jeder 20. ausländische Übernachtungsgast in München kam also vor einem Jahr aus der Alpenrepublik. Mehr können etwa nur die USA (700.000), Italien (522.000), das Vereinigte Königreich (463.792) oder die arabischen Golfstaaten (444.049), die allesamt mehr Einwohner und damit auch mehr Touristen haben, verbuchen. An diesem Wochenende könnten allerdings die Österreicher hinsichtlich Touristen die Oberhand haben.

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