Dieses Rezept bewährte sich vorerst auch in der zweiten Hälfte, denn der erste gefährliche Torschuss wurde von den Iren abgegeben: Wilson zielte in der 55. Minute über die Querlatte.

ÖFB erhöht den Druck

Danach aber erhöhte das ÖFB-Team den Druck. Nach optimaler Vorlage von Fuchs hatte Weimann in der 66. Minute freie Schussbahn, beförderte den Ball aber genau in die Arme von Forde. In der 70. Minute traf Harnik nach Weimann-Pass aus spitzem Winkel das Tor nicht.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich Arnautovic bereits auf dem Platz. Der Stoke-Legionär war in den vergangenen 19 Länderspielen nur einmal nicht von Beginn an auf dem Platz gestanden.

Beim 2:0-Testspielsieg im August 2012 gegen die Türkei hatte der Wiener wegen einer Oberschenkelverletzung gefehlt. In der 75. Minute wäre Arnautovic beinahe das 1:0 gelungen, doch sein Kopfball wurde von Green vor der Linie geklärt.

Schlussoffensive

Ähnliches glückte Coleman bei Schüssen von Baumgartlinger und Harnik in der 77. Minute.

In der Schlussphase kämpften die Österreicher mit dem eingewechselten Janko verbissen um den Sieg und wurden dafür in der 84. Minute belohnt.

Eine Hereingabe von Fuchs wurde von den Iren nur kurz geklärt, Alaba kam aus wenigen Metern zum Schuss und knallte den Ball mit seinem schwächeren rechten Fuß unter die Latte.

 

Österreich - Irland 1:0 (0:0)
Ernst Happel Stadion, 48.500 Zuschauer (ausverkauft), SR Olegario Benquerenca (POR)

Tor:
Alaba (84.)

Gelbe Karten: keine bzw. O'Shea, Keane, Dunne

Österreich: Almer - Garics, Prödl, Dragovic, Fuchs - Baumgartlinger, Kavlak (46. Leitgeb) - Harnik, Alaba, Burgstaller (60. Arnautovic) - Weimann (73. Janko)

Irland: Forde - Coleman, Dunne, O'Shea (49. Clark), Wilson - Walters, Green, McCarthy, Pilkington (73. McClean) - Long (81. Sammon), Keane

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