Auch die Außenverteidiger hielten sich mit Flankenläufen zurück. Einzig Garics versuchte es hin und wieder einmal. Wie es gehen hätte können, sah man bei einer Aktion in der zwölften Minute: Arnautovic suchte mit einem langen Diagonalpass Garics, dessen abgerissene Flanke fast noch zum Torerfolg führte. Teamchef Koller war sich der Problematik durchaus bewusst: „Ja, natürlich hätten wir das Spiel gerne breiter gemacht. Aber wir sind aufgrund der vielen Abspielfehler nur selten auf den Flanken durchgekommen.“

4) Weimann auf verlorenem Posten

Zum ersten Mal durfte Andi Weimann im Sturmzentrum von Beginn an ran. Doch das Debüt verlief eher durchwachsen. „Sie sind sehr tief gestanden, wir sind nicht durchgekommen. Leider habe ich nicht viele Bälle bekommen“, so der Aston-Villa-Legionär, der sich gegen die griechischen Abwehr-Riegel sichtlich schwer tat. Koller nahm seinen Schützling in Schutz: „Er war viel unterwegs, hatte die ein oder andere Möglichkeit, aber agierte ein bisschen unglücklich. Es war schwer für ihn, weil die Unterstützung fehlte. Ein solches Spiel ist sicherlich eine gute Erfahrung.“

Ab der 75. Minute stellte ihm der Schweizer mit Philipp Hosiner einen Sturmpartner zur Verfügung. Aus dem 4-2-3-1 wurde ein 4-4-2. Dann versuchte es die ÖFB-Elf auch erstmals mit Flanken aus dem Halbfeld, die jedoch weder Hosiner noch Weimann verwerten konnten. Marc Janko wurde schmerzlich vermisst.

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