Der Siebente seiner Art

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Zlatko Junuzovic war am 1. März 2006 der Erste, Veli Kavlak durfte am 24. März 2007, Sebastian Prödl am 30. Mai 2007, Erwin Hoffer war am 2. Juni 2007 dran, Martin Harnik folgte am 22. August 2007, bei Rubin Okotie war es am 19. Novemer 2008 soweit.

Und am 29. Februar 2012 schlug schließlich Markus Suttners große Stunde.

Der Niederösterreicher ist der siebente A-Teamspieler aus dem U20-Kader, der im Sommer 2007 bei der WM in Kanada den vierten Platz erreichte.

„Sie haben gesagt: ‚Goldene Generation‘“

„Das haben wir auch festgestellt“, lacht der Austrianer nach seinem Debüt beim 3:1-Sieg gegen die Finnen.

„Wir haben darüber geredet, dass es mein erstes Match ist, da haben sie gesagt: ‚Goldene Generation‘“, grinst er.

Das zwischen den Helden von damals auch heute noch eine große Verbundenheit herrscht, kann er nur bestätigen: „Sicher, wir kennen uns schon Ewigkeiten, da besteht auch eine große Freundschaft.“

Der Fuchs-Ersatz

Weil Christian Fuchs verletzungsbedingt nicht im Kader stand, nahm er die Position des Linksverteidigers ein.

„Ich wünsche ihm natürlich gute Besserung. Ich bin keiner, der froh darüber ist, wenn sich einer verletzt“, stellt der 24-Jährige klar.

„Aber es ist meine Chance gewesen, und ich glaube, ich habe sie genutzt und habe gezeigt, dass ich ihn vertreten kann“, so der Hollabrunner weiter.

Koller war zufrieden

Mit seiner Leistung war „Sutti“ nicht unzufrieden: „Solide. In der Offensive muss es noch besser werden, aber ich denke, dass ich mich ganz gut eingefügt habe.“

Teamchef Marcel Koller war nach dem Schlusspfiff jedenfalls angetan: „Ich suche einen Kader um 30 Personen, wir brauchen Alternativen. Mit Garics und Suttner haben wir jetzt sicher einige gefunden.“

Die Nummer eins auf der linken Abwehrseite ist aber weiterhin Christian Fuchs.

Doch das Veilchen gibt sich kämpferisch: „Sicher, die Herausforderung nehme ich natürlich an. Ich weiß, dass Fuchsl ein sehr Guter ist. Ich kann von ihm noch viel lernen.“

Erst der Anfang

Dem Linksfuß ist klar, dass er nun erst den ersten Schritt hinter sich hat: „Das Debüt ist geschafft, so kann es weitergehen.“

Wer will nicht gerne Teil einer „goldenen Generation“ sein…?


Harald Prantl/Peter Altmann/Jakob Faber

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