Arnautovic zu Polizist: "Kann dein Leben kaufen!"

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Der aus Wien-Floridsdorf stammende Marko Arnautovic soll in der Vorwoche bei einer Verkehrskontrolle in seinem Heimatbezirk einen Polizisten beschimpft haben.

Einen diesbezüglichen Bericht der Gratis-Zeitung "Heute" (Mittwochausgabe) bestätigte Polizeisprecher Roman Hahslinger: "Arnautovic hat den Beamten von oben herab mit unschönen Worten bedacht."

Der Werder Bremen-Legionär wurde wegen eines Verkehrsdelikts sowie wegen aggressiven Verhaltens nach dem Sicherheitspolizeigesetz angezeigt.

Italienischer Führerschein führt zu Streit

Nicht bestätigen konnte Hahslinger die genaue Wortwahl Arnautovics, wie sie von "Heute" kolportiert wurde. Der Fußballer, in seinem Porsche Cayenne unterwegs, wies demnach bei einer Kontrolle seinen in Italien - offenbar aus seiner Zeit bei Inter Mailand - ausgestellten Führerschein vor, was den Beamten stutzig machte.

Dann dürfte Arnautovic laut dem Blatt dem Polizisten beschieden haben: "Du hast mir gar nichts zu sagen. Ich verdiene so viel, ich kann dein Leben kaufen!"

"Bin etwas Höheres als du"

Außerdem soll er dem Kontrollierenden gedroht haben: "Wenn du mich anzeigst, dann wirst du schon sehen. Ich bin etwas Höheres als du."

Detail am Rande: Dass Arnautovic in Italien eine Lenkerberechtigung ausgestellt bekam, dürfte auch sein damaliger Teamkollege bei Inter Mailand, Kameruns Stürmerstar Samuel Eto'o, verflucht haben.

Dieser hatte dem österreichischen Nationalteamkicker 2010 für einen Abend seinen mehrere hunderttausend Euro teuren Bentley geborgt. Arnautovic wurde der Luxuswagen in Mailand gestohlen.

Arnautovic entschuldigt sich

Nach der Aufregung versucht Arnautovic die Wogen wieder zu glätten. Der Werder-Legionär meldete sich öffentlich zu Wort und gab zu, einen Polizisten im Rahmen einer Routinekontrolle beschimpft zu haben.

Nun entschuldigte er sich für sein Verhalten. Der frischgebackene Ehemann sei gerade am Weg zu seiner schwangeren Freundin und gestresst gewesen.

Als Entschädigung verspricht der Offensivspieler dem betroffenen Polizisten VIP-Tickets für eines der nächsten ÖFB-Länderspiele.

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