Mattersburg streicht die Segel

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Mattersburg scheitert an den Juniors

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Mattersburg ist am Mittwoch als dritter Bundesligist nach Kapfenberg am selben Tag und Wiener Neustadt in der ersten Runde aus dem österreichischen Cup ausgeschieden.

Die Burgenländer mussten sich bei den in der Regionalliga spielenden Juniors von Red Bull Salzburg im Elferschießen mit 4:5 geschlagen geben.

Indes erreichte Wacker Innsbruck mit einem 3:0-(0:0)-Erfolg beim burgenländischen Landesligisten Sankt Margarethen locker die nächste Bewerbsphase.

Die Auslosung erfolgt am kommenden Sonntag im Rahmen der ORF-Sendung "Sport am Sonntag" in ORF eins. Spieltermine sind der 25. und 26. Oktober.

Juniors agil

Mattersburg sah sich in Salzburg gegen die frech agierenden Red Bull Juniors bereits ab der 21. Minute mit einem 0:1-Rückstand konfrontiert, den Adjei besorgt hatte.

Die spielerisch matten Burgenländer versuchten ihr Glück mehrmals mit hohen Bällen auf Patrick Bürger, kamen aber zu keinen nennenswerten Möglichkeiten.

Verlängerung ohne Tore

Erst in der zweiten Hälfte, in der Mattersburg das Heft doch in die Hand nahm, glückte einer dieser Versuche: Bürger setzte eine Spuller-Flanke per Kopf zum Ausgleich ins Tor (62.).

Zuvor war freilich Alleoni mit einer "Hundertprozentigen" an Goalie Borenitsch gescheitert.

Weil Ivan Parlov wenig später nur das Lattenkreuz traf (70.), musste die Elf von Franz Lederer, die ab der 85. Minute nach Gelb-Rot für Röcher (wiederholtes Foulspiel) mit zehn Mann spielte, in die Verlängerung.

Heimann als Held

Dort sah mit Alexander Pöllhuber kurz vor dem Ende der ersten Hälfte ein zweiter Mattersburger Gelb-Rot, kurz darauf hätte es auch für Bürger nach einem derben Foul die Ampelkarte geben können.

Im Elferschießen avancierte schließlich Salzburg-Goalie Niclas Heimann zum Matchwinner.

Er parierte Schüsse von Stefan Ilsanker und Nedeljko Malic und machte so einen vergebenen Versuch seines Teamkollegen Daniel Offenbacher vergessen.

Wacker souverän

Wacker Innsbruck trat bei Sankt Margarethen überlegen auf und fand auch mehr Chancen vor, darunter aber kaum zwingende.

Erst Wernitznig erlöste die Gäste in der 58. Minute, Perstaller führte kurz darauf das 2:0 und die Vorentscheidung herbei (62.).

Daniel Schütz gelang im Finish noch das 3:0 (84.).

Austria und Sturm weiter

Rekordsieger Austria Wien steht ebenfalls im Achtelfinale.

Die Favoritner verwandelten beim Regionalligisten SV Allerheiligen dank eines Doppelpacks von Dario Tadic und eines Treffers von Zlatko Junuzovic ein 0:1 noch in einen 3:1-Erfolg.

Einen ruhigeren Abend verbrachte Sturm Graz, das sich im Steirer-Derby bei Landesligist Weiz sicher mit 4:0 durchsetzte.

Sturm dreht nach der Pause auf

Sturm konnte beim vom langjährigen GAK-Kicker Martin Amerhauser trainierten Landesligisten Weiz dank einer frühen 1:0-Führung durch Darko Bodul (19.) in einer matten ersten Hälfte schnell einen Gang zurückschalten.

Erst nach der Pause und nachdem Muratovic einen Hands-Elfer verschossen hatte (50.) drehten die ersatzgeschwächten Gäste wieder auf und kamen durch Treffer von Marvin Weinberger (51., 56.) sowie Mario Haas (66.) noch zu einem klaren 4:0.

Leichtes Zittern

Die Austria bestimmte das Geschehen in Allerheiligen, geriet nach einem Treffer von Kulnig entgegen dem Spielverlauf nach 31 Minuten aber doch in Rückstand.

Tadic brachte den Favoriten nur zwei Minuten später wieder auf Schiene und erhöhte nach einer Stunde auf 2:1 (60.). Junuzovic (85.) stellte schließlich einen klaren 3:1-Erfolg sicher.

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