Grödig schafft Cup-Sensation gegen Wacker

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Der FC Wacker Innsbruck hat sich im Achtelfinale des österreichischen Cups blamiert.

Die Bundesliga-Truppe aus Tirol verlor vor eigenem Publikum gegen den SV Grödig, den Sechsten der Ersten Liga, völlig verdient mit 0:1 (0:1).

Während die Aktionen des Sensationssiegers aus Salzburg von den nur 948 Zuschauern am Innsbrucker Tivoli laut beklatscht wurden, gab es für die Heimmannschaft nur gellende Pfeifkonzerte.

Innsbruck gesellte sich damit zu den Bundesligisten Wr. Neustadt, Mattersburg und Kapfenberg, die ebenfalls bereits ausgeschieden sind.

Austria gewinnt Lustenau-Derby

Vorjahresfinalist Austria Lustenau mit einem 4:1 im Derby gegen den FC Lustenau, Hartberg (2:0 bei den Rapid Amateuren) und die Red Bull Juniors (3:1 gegen Blau-Weiß-Linz) schafften ebenfalls den Aufstieg.

Nur insgesamt rund 4.000 Zuschauer wollten die vier Spiele sehen, das Achtelfinale wird am Mittwoch abgeschlossen.

Die Auslosung für das Viertelfinale (11./12. April) erfolgt am 6. November.

Parapatits nützt Schnitzer

Lange Zeit plätscherte in Innsbruck die Partie in der ersten Hälfte dahin, Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware.

Erst als Grödig-Verteidiger Agoney Jimenez nach einem Freistoß von der Seite um Zentimeter mit dem Kopf den Ball verpasste (37.), merkte der Außenseiter aus Salzburg, dass der FC Wacker völlig verunsichert ist.

Schubert und Salamon hatten weitere große Chancen, ehe Joachim Parapatits einen katastrophalen Abwehrfehler von Inaki Bea und Torhüter Markus Egger zur verdienten Führung für Grödig nützte.

Mit einem gellenden Pfeifkonzert wurden die Hausherren in die Pause verabschiedet.

Kaum gute Chancen

Wacker-Trainer Walter Kogler reagierte und brachte nach der Pause für die enttäuschenden Bea und Burgic Harding und Bammer, doch auch nach der Pause konnte Wacker die Verunsicherung nicht ablegen.

Bezeichnend war auch, dass Christopher Wernitznig den Ball alleinstehend aus fünf Metern über das Grödiger Tor schoss (69.).

Innsbruck erhöhte zwar im Finish den Druck, zu Torchancen kamen die Hausherren aber trotzdem nicht.

Grödig hingegen bot eine starke kämpferische Leistung.

Zweite Überraschung durch Juniors


Eine Überraschung gab es auch in Salzburg, die Red Bull Juniors erwiesen sich ein weiteres Mal als Favoritenschreck.

Nach Bundesligist Mattersburg, der im Elfmeterschießen eliminiert worden war, warfen die Jung-Bullen auch Erstligist Blau-Weiß Linz aus dem Bewerb.

Die Salzburger Talente feierten trotz frühem Rückstand dank Treffer von Offenbacher (21.), Handle (25.) und Krenn (92.) einen 3:1-Sieg.

Hausherren drehen Partie

BW Linz ging durch Knabel in der 4. Minute nach einem Tormann-Fehler von Heimann in Führung.

Mit der ersten Chance gelang Offenbacher mit einer schönen Aktion der Ausgleich, nach dem die Gastgeber das Kommando übernahmen.

Nur vier Minuten später gelang Handle die 2:1-Führung, auf die die Oberösterreicher keine Antwort fanden.

Die Juniors arbeiteten defensiv ausgezeichnet, kamen erst in den letzten zehn Minuten unter Druck, wurden selbst aber immer wieder im Konter gefährlich.

Einen der Vorstöße nützte Krenn zur Entscheidung.

Klarer Sieg der Austria

Die Lustenauer Austria setzte sich im Stadtderby gegen den FC klar durch.

Der Finalist der Vorsaison besiegte den in der Ersten Liga abstiegsbedrohten Lokalrivalen mit 4:1 (2:1).

Die Austria ging durch einen schönen Weitschuss von Zwischenbrugger (8.) ins Kreuzeck früh in Führung, doch Buchner (17.) gelang per Kopf nach einem Kofler-Fehler aus der ersten Chance der Gäste der schmeichelhafte Ausgleich.

Sturmspitze Roth (27.) mit einem präzisen Distanzschuss und Krajic lediglich 40 Sekunden nach Wiederbeginn per Abstauber brachten die Gastgeber aber zurück auf die Siegerstraße.

Karatay sorgte in der 63. Minute schließlich endgültig für die geglückte Revanche für das 1:3 im Ligaduell im August.

Bereits am Freitag treffen die beiden Clubs im Reichhofstadion in der Liga neuerlich aufeinander.

Dober siegt bei Rückkehr

Der TSV Hartberg wurde seiner Favoritenrolle im Duell mit den Rapid Amateuren gerecht.

Der steirische Erste-Liga-Klub mit dem Ex-Rapidler Andreas Dober in der Abwehr musste allerdings im Hanappi-Stadion lange kämpfen, ehe der Sieg perfekt war.

Michael Huber (67.) und Luca Tauschmann (70.) sorgten jeweils per Kopf mit einem Doppelschlag für die Entscheidung.

Schöttel, Herzog und Co. im Stadion

Zuvor war der Klub aus der Regionalliga Ost mehr als ebenbürtig gewesen, hatte die Partie vor den Augen von Rapid-Chefcoach Peter Schöttel, ÖFB-U21-Teamchef Andreas Herzog sowie Österreichs Tennis-Ass Jürgen Melzer sehr offen gestaltet und in der 49. Minute durch Kristrijan Dobras (49./drüber) auch eine Großchance auf das 1:0 ausgelassen.

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