Der SK Sturm Graz ist schon zuvor ins Viertelfinale vorgestoßen.

Die Grazer setzten sich auswärts beim Erste-Liga-Club Austria Lustenau mit 4:0 (1:0) durch und rehabilitierte sich damit für die Heimpleite gegen die Admira am Wochenende.

Daniel Offenbacher in der 20. und 58. Minute jeweils per Freistoß sowie Anel Hadzic (79.) und Florian Kainz (87.) trafen im "Ländle". Lustenau beendete die Partie nach einer Roten Karte für Galvao (57.) nur zu zehnt.

Blackies starten stark

Sturm startete im Reichshofstadion äußerst motiviert. Die in den Zweikämpfen engagiert zu Werke gehende Elf von Darko Milanic schaffte es erfolgreich, den Klassenunterschied aufzuzeigen.

In der 20. Minute drückte sich die Überlegenheit der wieder auf Stürmer Robert Beric und Abwehrchef Nikola Vujadinovic vertrauenden Gäste auch im Spielstand aus. Ein Offenbacher-Freistoß segelte über Freund und Feind hinweg ins Lustenauer Gehäuse.

Erst nach einer halben Stunde fand Lustenau besser in die Partie. Kurz vor dem Pausenpfiff gefährdete Vujadinovic mit einem Kopfball die eigene Torsperre, acht Minuten nach Wiederanpfiff ließ sich Sturm-Torhüter Benedikt Pliquett beinahe von einem Schreter-Freistoß überraschen.

Rote Karte als Vorentscheidung

Gerade als das Kolvidsson-Team die Oberhand zu gewinnen schien, schlug Sturm aber zum zweiten Mal zu.

Galvao brachte Patrick Wolf zu Fall und sah von Referee Andreas Heiss wegen Torraubs die Rote Karte. Erneut trat Offenbacher zum Freistoß an, der Ball fand quer durch den Strafraum wieder den Weg ins Lustenauer Tor.

Lustenaus Wal Fall hätte dem Spiel bei einer Doppelchance in Minute 71 wieder Spannung verleihen können, für die Austria war an diesem Abend wie in den 14 Pflichtspielen gegen die Grazer zuvor jedoch nichts zu holen.

Im Finish beendeten die Grazer die Hoffnungen der Vorarlberger, die in den vergangenen fünf Jahren viermal zumindest bis ins Viertelfinale vorgestoßen waren, durch Treffer von Hadzic und Kainz endgültig.

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