Neue Trainer feiern Pflichtspiel-Debüts im ÖFB-Cup

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Mit Duellen David gegen Goliath geht es für die Bundesligisten in die erste Bewährungsprobe der neuen Saison.

Von Freitag bis Sonntag stehen für die Erstligisten in der ersten Runde des ÖFB-Cups Spiele gegen Außenseiter aus Regional- und Landesliga auf dem Programm.

Titelverteidiger Salzburg gastiert beim Pflichtspiel-Debüt von Neo-Trainer Adi Hütter dabei Samstagnachmittag in Sollenau.

Mr. Cup debütiert mit "kleinem" Wr. Derby

Auf Rekordsieger Austria wartet eine Woche vor dem Liga-Startschuss schon Freitagabend das "kleine" Wiener Derby beim Erste-Liga-Absteiger Vienna (20.30 Uhr).

Gerald Baumgartner steht da ebenfalls vor seinem ersten Auftritt als Coach der Violetten.

Dasselbe gilt für seine Kollegen Oliver Glasner und Michael Baur. Glasner gastiert mit Ried beim Erste-Liga-Absteiger Parndorf (Freitag), Baur mit Grödig bei NÖ-Landesligist SV Leobendorf (Sonntag).

Rapid hat Respekt

Rapid ist Freitagabend bei SKU Amstetten im Einsatz, der Regionalligist schaffte es in der Vorsaison bis ins Viertelfinale.

"Ich kenne unseren Gegner sehr gut, Amstetten zählt sicherlich zu den stärksten Mannschaften in der Regionalliga Ost und ist für mich ein Aspirant auf den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse", betonte Zoran Barisic.

Rapids Trainer kann bis auf die verletzten Michael Schimpelsberger und Dominik Starkl aus dem Vollen schöpfen. Im Vorjahr scheiterten die Hütteldorfer bereits in der 1. Cup-Runde gegen den LASK.

Überhaupt warten die Wiener als heimisches Top-Team am längsten auf den Titel im Bewerb - zuletzt siegte man anno 1995. Nach dieser Spielzeit könnte es also ein 20-jähriges "Jubiläum" geben.

"Ich weiß das am Besten"

Einen Fehlstart in die neue Saison tunlichst vermeiden will natürlich auch der violette Erzrivale.

"Wir wollen unbedingt weiterkommen. Wir werden den Gegner nicht unterschätzen, sondern zu hundert Prozent Mentalität und Einsatz mitbringen. Es kann sonst immer etwas passieren im Cup, ich weiß das am Besten", meinte Baumgartner vor seiner Premiere bei der Austria.

Der Salzburger erarbeitete sich in den vergangenen Jahren bei Außenseitern den Ruf als Cup-Spezialist, nun steht er auf der anderen Seite.

Austria klarer Favorit

Die Austria ist auf der Hohen Warte haushoher Favorit.

Anstelle von Ola Kamara, der sich beim 1:2 gegen PSV Eindhoven am Dienstag eine Muskelverhärtung zuzog, dürfte Roman Kienast von Beginn weg im Einsatz sein.

"Er hat seine Sache gut gemacht", lobte Baumgartner nach dem Test gegen die Niederländer.

Salzburgs Generalprobe vor dem Liga-Start in der darauffolgenden Woche erfolgt im niederösterreichischen Sollenau.

Hütter debütiert in Sollenau

Den dort ansässigen Regionalligisten erwartet Schwerstarbeit gegen den regierenden Cupsieger.

Der als Nachfolger von Roger Schmidt geforderte Hütter stellte nach dem 1:2 im Test gegen den deutschen Zweitligisten Kaiserslautern klar, dass er von seinen Schützlingen volle Konzentration verlange.

"Wir wollen ein Topspiel machen, um uns für unsere Ziele vorzubereiten", meinte auch Verteidiger Andre Ramalho.

Der von Salzburg ins Innviertel zurückgekehrte Glasner will mit Ried die Cup-Serie der vergangenen Jahre weiter ausbauen.

Achtmal in Folge standen die Oberösterreicher zumindest im Viertelfinale.

Auch Glasner feiert sein Debüt

Heuer schied Ried dort gegen St. Pölten aus, was schlussendlich Michael Angerschmid den Posten als Cheftrainer kostete.

"Es gibt nur ein Ziel: den Aufstieg", stellte Glasner vor der Reise ins Burgenland deshalb klar. Er muss gegen Parndorf lediglich auf den verletzten Jakob Kreuzer verzichten.

Am Freitag ebenso im Cup-Einsatz sind die Bundesligisten Sturm Graz (in Schwaz), Wolfsberger AC (in Weiz), Aufsteiger SCR Altach (in Wattens) und Admira Wacker (in Lendorf).

Samstag ist neben Salzburg auch der SC Wiener Neustadt (in Gurten) gefordert.

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