Die zwei Seiten der "Cup-Bullen"

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„Wenn ich den Fernseher aufdrehe und Salzburg Fußball spielen sehe, bin ich beeindruckt. Das werde ich jetzt sagen und das werde ich in einem Jahr auch noch sagen. Sie haben in der Europa League jede Partie gewonnen. In der Meisterschaft besiegen sie Wr. Neustadt mit acht Toren, Innsbruck mit sechs. Wie sollen wir da als Kapfenberger sagen, wir können die schlagen?“

Drohung für die Zukunft

„Wir spielen einfach sensationellen Fußball“, brachte es Schiemer, der sein Kopfballtor mit Kopfschutz seiner schwangeren Frau widmete, auf den Punkt. Jubeln im Minutentakt statt Bangen bis zum Ende - wie sich Cup-Performances doch unterscheiden können.

„Lankowitz war eine ganz andere Partie. Da haben elf Spieler zusammengespielt, die das davor noch nicht gemacht haben“, ließ der ÖFB-Teamspieler keinen Vergleich mit dem 25. September zu und schickte hinterher: „So etwas wird auch nicht mehr passieren.“

Von einer Mannschaft, die in der Meisterschaft seit 32 Spielen ungeschlagen ist, klingt das für die verbleibenden Kontrahenten um den ÖFB-Cup geradezu wie eine Drohung.

 

Christian Eberle

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