Ried empfängt im Cup-Halbfinale Rekordsieger Austria

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Die von Hürdensprinterin Beate Schrott im Zuge der Sendung "Sport am Sonntag" vorgenommene ÖFB-Cup-Halbfinal-Auslosung hat Rekordsieger Austria Wien ein Auswärtsmatch bei Vorjahresfinalist SV Ried beschert.
 
Im zweiten Semifinale am 7. oder 8. Mai ist Titelverteidiger Red Bull Salzburg klarer Favorit gegen Regionalligist FC Pasching.
 
Das Finale steigt am 30. Mai im Ernst-Happel-Stadion in Wien.
 
"Ein schwieriges Spiel"
 
"Es ist sicherlich ein sehr schwieriges Spiel, aber wir haben in dieser Meisterschaft schon zweimal bewiesen, dass wir Spiele in Ried gewinnen können. Und wenn man den Cup holen will, dann muss man auch in Ried siegen", meine Austria-Torjäger Philipp Hosiner zur Auslosung.
 
Sein Trainer Peter Stöger ist ebenfalls zuversichtlich, hat sein Team doch alle drei bisherigen Meisterschaftsmatches in dieser Saison gegen die Innviertler - 1:0 und 3:1 in Ried sowie 6:1 vor eigenem Publikum - gewonnen.
 
"Ich hätte mir ein Heimspiel gewünscht, aber auch für Ried ist es keine angenehme Aufgabe, denn so viele Spiele haben wir in dieser Saison auswärts noch nicht verloren", betonte Stöger.
 
Ried mit viel Selbstvertrauen
 
Ried geht wegen des Halbfinal-Heimsieges gegen die Austria in der Vorsaison mit viel Selbstvertrauen in das neuerliche Duell mit dem Bundesliga-Tabellenführer.
 
"Die Konstellation ist ähnlich wie im Vorjahr. Wir haben damals im Halbfinale die Austria mit 2:0 besiegt und dann wartete im Finale Salzburg. Wir haben vergangenes Jahr bewiesen, dass wir sie schlagen können. Obwohl sie heuer sicher stärker sind - zuhause können wir jede Mannschaft schlagen", betonte Ried-Manager Stefan Reiter.
 
Angerschmid freut sich über Heimvorteil
 
Rieds Trainer Michael Angerschmid war froh über den zugelosten Heimvorteil und bekräftigte, dass die jüngste Niederlage in der Meisterschaft nicht das wahre Kräfteverhältnis widerspiegle.
 
"Dass die Austria eine gute Mannschaft hat, wissen wir, aber sie sind nicht unschlagbar. Auch in der Meisterschaft waren wir zuletzt bei der 1:3-Niederlage nicht schlechter, wir haben uns da die Tore selbst geschossen", meinte Angerschmid.

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