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"Ohne Wenger wäre ich Nichts"

Cesc Fabregas hat Arsenal zwar verlassen, vergessen hat er die „Gunners“ aber noch lange nicht.

Vor allem seinen langjährigen Förderer Arsene Wenger.

Gegenüber „El Pais“ schwärmt der Katalane vom Manager der Londoner.

Blumen für Wenger

„Ohne ihn hätte ich nicht mit 16 Jahren mein Debüt gefeiert, hätte nicht mit 18 Jahren im Finale der Champions League gespielt und wäre nicht mit 20 Jahren Kapitän gewesen“, weiß der 24-Jährige.

Doch damit nicht genug: „Ohne ihn wäre ich jetzt auch kein Barca-Spieler. Er hat die Arsenal-Eigentümer, die mich unter keinen Umständen verkaufen wollten, davon überzeugt, den Preis zu senken.

„Ohne ihn wäre ich Nichts, kein Weltmeister. Ich habe eine Menge mit ihm gesprochen und seine Worte werden mich mein Leben lang begleiten. Was er mir gegeben hat, ist unbezahlbar“, schließt der 59-fache Internationale.

Der Franzose hatte bereits beim Abgang seines langjährigen Schützlings klargestellt, dass es kein böses Blut gebe. „Der FC Barcelona hat den besten Mittelfeldspieler der Welt verpflichtet“, verlautbarte Wenger damals.

"Muss noch viel lernen"

Doch die Zeit unter Wengers Fittichen ist bekanntlich seit einigen Wochen vorbei. Nun muss sich Fabregas unter Pep Guardiola beweisen.

Keine einfache Aufgabe, wie er selbst zugibt: „Ich habe das Gefühl, noch viel lernen zu müssen.“ Vor allem in der Defensive orte er noch einigen Nachholbedarf.

 Die Spielanlage des spanischen Meisters macht dem Mittelfeldspieler noch ein wenig zu schaffen: „Ich habe noch nie ein Team gesehen, dass so auf das Umschalten von Offensive auf Defensive fokussiert ist.“

„Gegen Barca zu spielen, ist sehr kompliziert, aber bei Barca zu spielen ist nicht so einfach – das ist die Herausforderung“, gibt der Kicker zu bedenken.

"Habe das Gefühl, sie zu behindern"

Fabregas geht sogar so weit, zu sagen: „Um ehrlich zu sein, habe ich manchmal das Gefühl, sie zu behindern, aber sie sind gut darin, es auszubessern und zu verstecken. Ich muss mich an sie anpassen und lernen.“

Ehrliche Worte des Neuzugangs, der noch eine Menge Arbeit vor sich zu haben scheint. Doch der spanische Internationale ist nicht der erste Superstar, der so seine Schwierigkeiten hat, sich an das Spiel der Katalanen zu gewöhnen.

Daran, dass ihm das über kurz oder lang jedoch gelingen wird, besteht kaum Zweifel.

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