Keine Schelte wegen Patzers

Aufmacherbild
 

Vilanova nimmt Valdes in Schutz

Aufmacherbild
 

Das Prestigeduell Barcelona gegen Real bleibt weiter unterhaltsam.

Im ersten Clasico der Saison setzten sich die Katalanen im Supercup-Hinspiel im heimischen Camp Nou 3:2 durch.

Nach einer torlosen ersten Spielhälfte legte die Partie am Donnerstagabend in den zweiten 45 Minuten an Dramatik zu.

Meister Real reicht im Rückspiel am kommenden Mittwoch in Madrid nun schon ein 1:0-Erfolg, auch wenn dies gegen eine offensiv überzeugende Barca-Elf schwer sein dürfte.

Gelungener Einstand

Eine weitaus bessere Ausgangslage vermasselte den Hausherren ein Missgeschick des eigenen Torhüters.

Victor Valdes versuchte sich in der 85. Minute gegen Angel di Maria erfolglos im Dribbling, der Argentinier luchste ihm den Ball ab und traf zum 2:3.

Neo-Barca-Chefcoach Tito Vilanova durfte sich trotzdem über einen gelungenen Einstand in Duellen mit Madrid freuen. Der ehemalige Assistent von Pep Guardiola gab seinem Schlussmann keine Schuld.

Keine Schuldzuweisungen

"Ich messe dem Fehler keine Bedeutung zu. Wenn er den Ball immer nur weit nach vorne schlagen würde, könnten wir unser Kombinationsspiel nicht aufziehen", meinte Vilanova, der die Ausgangslage vor dem Rückspiel völlig offen sah: "Das Ergebnis begünstigt keines der beiden Teams."

Zufrieden sein durfte der 42-Jährige mit der Reaktion seines Teams auf das 0:1 (55.) durch Reals Superstar Cristiano Ronaldo.

Pedro praktisch im Gegenstoß (56.), der unermüdlich rackernde Lionel Messi vom Elferpunkt (70.) nach einem Foul an Andres Iniesta und Xavi (77.) nach Idealpass von Iniesta drehten die Partie.

Mourinho schießt sich auf Linienrichter ein

Das erste Tor der Hausherren ließ aber Real-Trainer Jose Mourinho wieder einmal an der Leistung der Referees zweifeln.

Der Portugiese sah Pedro aus dem Abseits starten. "Das war ein Fehler des Linienrichters", monierte Mourinho, der gegen die spielerisch klar stärkere Barca-Elf erneut auf eine auf Konterattacken ausgelegte Taktik gesetzt hatte.

Im Bernabeu-Stadion wird Real aber auch selbst zur Initiative gezwungen sein.

Real muss in den Vorort

Für Spaniens Dauerrivalen geht es nun einmal Sonntagabend in der zweiten Runde der Primera Division weiter.

Die zum Auftakt erfolgreichen Katalanen gastieren in Pamplona bei Osasuna. Real reist hingegen nur wenige Kilometer: Auf die Königlichen wartet das Auswärtsspiel im Madrider Vorort Getafe.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen