Abstiegs-Gipfel in "La Liga"

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Direkte Duelle im Abstiegskampf in "La Liga"

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Seit dem 15. Spieltag hängt die berühmte Rote Laterne in Saragossa.

Eine Serie von 14 Spielen ohne Sieg hinterließ ihre Spuren.

Ende Dezember trennten sich Real Saragossa von Trainer Javier Aguirre, Nachfolger Manolo Jimenez konnte den Abwärtstrend aber vorerst auch nicht stoppen. Vorerst, wohlgemerkt.

„Team der Stunde“

Ehe man sich in Aragon aber schon endgültig auf den Gang in die Segunda Division einstellt, ließ der Tabellenletzte kräftig aufhorchen.

In den letzten fünf Spielen konnten drei Siege eingefahren werden, zuletzt gegen die beiden Europa-League-Teams FC Valencia (2:1) und Atletico Madrid (1:0). Aus dem vermeintlichen Fix-Absteiger wurde so etwas wie das „Team der Stunde“.

„Wir haben noch nichts erreicht, wir haben nur zwei Spiele gewonnen. Jetzt müssen wir weiter hart arbeiten, um unser Ziel, den Klassenerhalt, zu erreichen“, versucht Verteidiger Abraham Minero in der „Marca“ den Ball flach zu halten.

Spiel der Spiele

Was wie Phrasendrescherei des Torschützen beim dritten Sieg der letzten Wochen, dem 2:1 gegen Villarreal, klingt, bekommt nach einem Blick auf den Spielplan eine klare Dimension.

Die Erfolge gegen die Top-Teams werden nämlich völlig wertlos, wenn die Partie des 31. Spieltags nicht gewonnen werden kann.

Am Samstag, um 18:00 Uhr (LIVE auf LAOLA1.tv), tritt Saragossa bei Sporting Gijon an. Letzter gegen Vorletzter, mehr Abstiegskampf geht nicht.

Gijon gefordert

Sporting-Coach Javier Clemente stattete das Spiel deshalb auch mit dem Superlativ „importantísimo“ aus – sehr, sehr wichtig also.

Die Asturier liegen nur noch aufgrund der Anzahl der geschossenen Tore vor dem kommenden Gegner und konnten in den letzten drei Partien nur einen Punkt holen. Diesen dafür gegen Europa-League-Sensation Athletic Bilbao.

Ohne Stamm-Verteidiger Alberto Botia (Hier geht’s zum Interview) sind die „Rojiblancos“ zum Sieg verpflichtet, auch weil zumindest ein direkter Kontrahent im Abstiegskampf fix punktet.

Abstiegs-Duell Nummer zwei

Zeitgleich matchen sich nämlich mit Racing Santander, das ebenso bei 25 Zählern hält, und Granada der Tabellen-18. und die erste Mannschaft, die mit sechs Zählern mehr als 17. über dem ominösen Strich steht.

Trotz fünf Niederlagen in den letzten sechs Spielen bleibt man bei den Andalusiern beruhigt. „Die Mannschaft glaubt weiter an sich, weil der Vorteil immer noch bei uns liegt“, erklärt Abel Resino, seit Ende Jänner Trainer beim Aufsteiger.

Ob es nach einer möglichen Niederlage immer noch so ruhig bleibt, darf bezweifelt werden.

Acht Spieltage vor Schluss geht es in „La Liga“ ums Eingemachte.

Auch fernab vom Titel-Duell Real gegen Barca.


Christian Eberle

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