Transferverbot für Real und Atletico beschlossen?

Aufmacherbild
 

Für Real und Atletico könnte es knüppeldick kommen.

Nach dem FC Barcelona sollen auch die beiden Madrider Vorzeigeklubs von der FIFA mit einem Transferverbot belegt werden.

Laut dem spanischen Radiosender "Cadena Cope" soll gegen Regularien verstoßen worden sein, minderjährige Spieler zu verpflichten (Artikel 19 der FIFA-Transfer-Bestimmungen).

Zwar sind die Untersuchungen des Weltverbandes noch im Gange, laut den Medienberichten soll das Verbot für mehrere Transferfenster jedoch schon beschlossene Sache sein.

Nach Barca kommt Real und Atletico

Dass die FIFA in dieser Hinsicht hart durchgreift, wurde im vergangenen Jahr beim FC Barcelona offensichtlich.

Die Katalanen wurden 2014 wegen Vergehen im Nachwuchs-Bereich bestraft und sind noch bis 2016 mit einem Transferverbot belegt.

Ähnliches droht nun den beiden Madrider Konkurrenten. Die Ermittlungen laufen bereits seit längerer Zeit.

Real zeigte sich in dieser Hinsicht kooperationsbereit, wie der Direktor für institutionelle Beziehungen, Emilio Butragueno, erst vor wenigen Monaten bestätigte.

Vorahnung bei Real?

Von mehreren Seiten wird bereits gemutmaßt, dass die Königlichen bereits seit längerem wissen, was auf sie zukommt.

So erklären sich in Spanien zumindest einige, die zu einem sehr frühen Zeitpunkt getätigten Transfers der letzten Monate.

Nicht nur Jahrhunderttalent Martin Odegaard (Stromsgodset) schloss sich dem weißen Ballett im Winter an, auch Lucas Silva (Cruzeiro) und Marco Asensio (Mallorca) wurden geholt.

Erst am 1. April wurde die Verpflichtung von Portos Danilo Luiz da Silva öffentlich gemacht.

Große Veränderungen auch für Atletico

Auch für Atletico wäre ein Verbot dieser Art ein Schlag ins Gesicht und würde gewaltige Einschnitte im Personalmanagement bewirken.

Beide Teams investierten in den letzten Jahren wild und veränderten ihren Kader mit mehreren Millionen Euro.

Ein endgültiges Urteil steht zwar noch aus, die Gerüchte verdichten sich aber, dass Real und Atletico nicht ungestraft davon kommen.

Nach Barcelona müssten dann auch die Madrider Vereine kürzer treten.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen