Barca verpflichtet "Wunderkind"

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Das Wunderkind ist endlich da

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So lange die europäischen Gazetten das Sommerloch mit Wechsel-Gerüchten füllen mussten, beherrschte ein Mann die Schlagzeilen: Alexis Sanchez.

Nach wochenlangen Spekulationen kann nun eine der heißesten Aktien vom Transfermarkt genommen werden.

Der FC Barcelona verkündet offiziell die Verpflichtung des 22-jährigen "Nino Maravilla" (Wunderkind) von Udinese Calcio.

Fünf Jahre Katalane

Wie der amtierende Champions-League-Sieger auf seiner Homepage vermeldet, unterschreibt der Chilene einen Fünfjahres-Vertrag und wird am kommenden Montag nach Absolvierung des medizinischen Checks den Fans vorgestellt.

Dass sich der Transfer derart in die Länge gezogen hat, lag einerseits an den Mutmaßungen, Barca wolle nur den Druck auf Villarreal hinsichtlich einer Verpflichtung von Giuseppe Rossi erhöhen, andererseits an den finanziellen Rahmenbedingungen.

Schlussendlich einigten sich beide Seiten auf eine Ablösesumme von 26 Millionen Euro, die je nach Leistungen und Erfolgen noch auf bis zu 37,5 Millionen anwachsen könnte.

Von der Copa zur Supercopa

Alexis Sanchez, der bis vor kurzem noch bei der Copa America in Argentinien für sein Heimatland Chile aktiv war, kann sich nun vollends auf seine neue Aufgabe in Katalonien konzentrieren.

Der erste Pflichtspiel-Auftritt wird wohl im Rahmen des spanischen Supercups (14.8., 22:00 Uhr, live auf LAOLA1.tv) stattfinden, bei dem Meister Barcelona auf Cup-Sieger Real Madrid trifft.

Ob sich der Flügelstürmer, der in der vergangenen Saison für Udinese zwölf Treffer erzielt hatte und zum besten Akteur der Seria A gewählt wurde, gleich in die Stammelf der "Blaugrana" spielen kann, bleibt abzuwarten.

Seine zukünftigen Mannschafts-Kameraden freuen sich jedenfalls auf sein Kommen.

Pedro voller Vorfreude

"Alexis ist ein hervorragender Spieler, sehr schnell, zweikampfstark und einer, der sehr viel mit Pressing arbeitet", definiert Pedro die Stärken des Neuzugangs.

Der kanarische Weltmeister, dessen Spielprofil am ehesten mit dem von Sanchez übereinstimmt, fürchtet den Konkurrenzkampf keineswegs und gewinnt dem Transfer viel Positives ab.

"Wir messen uns untereinander ständig, mit allen Mitspielern. Wenn es eine Rivalität gibt, dann fällt sie schlussendlich zum Wohle des Vereins aus", so der 24-Jährige.

Domino-Effekt beginnt

Mit der Fixierung des Transfers beginnt gleichzeitig die Personalpolitik der Katalanen in Bewegung zu geraten.

So erhält Bojan nun grünes Licht für seinen Wechsel zu Luis Enrique nach Rom, wofür eine kolportierte Ablöse von knapp zwölf Millionen Euro fällig wird.

Auch der Abgang Jeffrens zu Udinese oder dem FC Granada, deren Groß-Aktionär Udinese-Präsident Giampaolo Pozzo ist, steht noch im Raum.

Was auch immer noch passieren mag, eines steht fest: Die ohnehin beeindruckende Offensiv-Abteilung des FC Barcelona ist mit der Verpflichtung des "Wunderkinds" um eine interessante Option reicher geworden.


Christian Eberle

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