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Mourinho verlässt nach drei Jahren Real Madrid

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Die Ära von Jose Mourinho bei Real Madrid ist nach drei Jahren vorbei.

Wie Präsident Florentino Perez auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz mitteilt, trennt sich der Verein mit Saisonende vom portugiesischen Trainer.

"Beide Seiten sind zum Entschluss gekommen, dass es der richtige Zeitpunkt ist, die Zusammenarbeit zu beenden", so Perez.

Mourinho kam 2010 nach Madrid und gewann je einmal Meisterschaft (2012), Copa del Rey (2011) und Supercopa (2012).

Kein Rauswurf des Erfolgs-Coachs

Der Real-Boss, der zugleich ankündigt, bei den für 16. Juni terminierten Wahlen erneut zu kandidieren, erläutert die Vertragsauflösung im Detail: "Niemand wurde abgesetzt. Es war eine Entscheidung im gemeinsamen Einverständnis."

In den drei Jahren unter der sportlichen Leitung Mourinhos habe der Klub "qualitativ einen enormen Sprung" gemacht. "Wir sind sechs Jahre in Folge im Achtelfinale der Champions League gescheitert. Jetzt sind wir unter den vier besten Teams Europas und immer im Semifinale oder Finale."

Was trotz einer für Real-Verhältnisse bescheidenen Titel-Sammlung in erster Linie in Erinnerung bleibt, ist die Erfolgssaison 2011/12. "Im vergangenen Jahr waren wir alle begeistert. Wir haben spektakulären Fußball gezeigt und alle Rekorde gebrochen."

Nachfolgefrage ungeklärt

Mit dem Abschied von "The Special One", dessen Zukunft höchstwahrscheinlich bei seinem Ex-Klub Chelsea liegt, tauchen selbstverständlich Fragen nach dessen Erbe in der spanischen Hauptstadt auf.

Eine Unbekannte, die sich laut Perez erst in den letzten Tagen aufgetan hat: "Wir haben diese Entscheidung erst vor einiger Zeit getroffen und weder Zusage noch Vorvertrag mit niemandem."

Zusatz: "Das ist eine Arbeit, die uns jetzt bevorsteht."

Ancelotti Wunschkandidat

Dass mit Carlo Ancelotti schon seit Tagen ein Name als potentieller Nachfolger in den Medien auftaucht, hat seine Gründe, wie der Unternehmer an der Spitze Real Madrids bestätigt:

"Vor einigen Tagen hatte unser Sportdirektor ein Gespräch mit Paris St. Germain, um zu erfahren, ob der Vertrag von Carlo Ancelotti ausliefe. Die Antwort lautete Nein und das gilt es zu respektieren.

"Wir haben gesprochen und Ancelotti hat darum gebeten, nach Madrid wechseln zu dürfen (...) Ich war ganz klar und habe ihm gesagt, dass sein Vertrag mit uns noch ein Jahr läuft. Er kann nicht weg", ließ PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi gegenüber dem TV-Sender Beln-Sport wissen.

Feilscht PSG um Ronaldo?

Spekuliert wird allerdings auch mit der Absicht des Scheichs, in einer Art "Tauschgeschäft" mehr Millionen zu bekommen, oder gar den Wechsel von Starstürmer Cristiano Ronaldo an die Seine zu erreichen.

Wie es mit Real weitergeht, wird die Sportgazetten in den nächsten Tagen und Wochen zu Genüge beschäftigen.

Fest steht eines: Mourinhos Zeit auf der Bank des Santiago Bernabeu ist abgelaufen.

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