Real-Präsident im Clinch mit der "Marca"

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Ein Bericht der Sportzeitung "Marca" über eine angebliche Spieler-Revolte bei Real Madrid gegen Trainer Jose Mourinho hat beim spanischen Rekordmeister für Aufregung gesorgt.

Vereinspräsident Florentino Perez dementierte die Behauptung, es habe ein Ultimatum von Profis gegen Mourinho gegeben.

"Das ist eine glatte Lüge", erklärte er am Donnerstag auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz.

"Wir oder Mourinho"

Die "Marca" blieb jedoch nach dem Dementi bei ihrer Darstellung.

Spaniens meistgelesene Zeitung hatte berichtet, mehrere Stars hätten mit einem Vereinswechsel gedroht, wenn Mourinho in der nächsten Saison weiterhin Trainer bleibe.

Kapitän Iker Casillas und sein Vertreter Sergio Ramos hätten dem Clubchef bei einem Treffen die entsprechende Forderung übermittelt.

"Präsident, wir oder Mourinho", zitierte das Blatt die beiden Welt- und Europameister.

Verstoß gegen die Ethik

Demgegenüber erklärte Perez, dieser Bericht sei rundum falsch. Bei dem Treffen mit Casillas und Ramos habe es keinerlei Ultimatum gegeben.

Es sei allein darum gegangen, die Erfolgsprämien für diese Saison auszuhandeln.

Der Real-Präsident hielt "Marca" vor, den Klub destabilisieren zu wollen. "Der Bericht verstößt gegen die Ethik des Journalismus", meinte Perez. Real werde sich so etwas nicht mehr gefallen lassen.

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