Barca feiert den Titel, die Konkurrenz "König Leo"

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Es ist vollbracht.

Der FC Barcelona krönte sich mit einem 1:0-Erfolg bei Titelverteidiger Atletico Madrid vorzeitig zum 23. Mal zum spanischen Meister.

Kurios: Im Vorjahr war es genau umgekehrt, holten die Madrilenen durch ein 1:1 in Barcelona erstmals nach 18 Jahren den Titel.

Für die Katalanen soll es jedoch nur der Auftakt historischer Wochen gewesen sein, greifen sie doch auch in der Copa del Rey, wo sie am 30. Mai gegen Athletic Bilbao das Finale bestreiten, sowie in der Champions League - das Endspiel findet am 6. Juni in Berlin gegen Juventus statt - nach dem Sieg.

Enrique zurückhaltend

Entsprechend zurückhaltend gibt sich Meistertrainer Luis Enrique nach dem bislang größten Erfolg seiner Coaching-Karriere.

"Vor uns liegen noch zwei Finali, die wollen wir gewinnen. Erst danach wissen wir, welche Note wir uns abholen", erklärte der 45-Jährige, der zwischen 1996 und 2004 selbst die Schuhe für die Blaugrana schnürte und von 2008 bis 2011 die zweite Mannschaft trainierte.


Stolz auf die Mannschaft

Der einstige Mittelfeldstratege zeigte sich beeindruckt von seinen Schützlingen. "Ich bin sehr glücklich über den Titel. Mir hat sehr gut gefallen, wie die Mannschaft gespielt hat, in einem Stadion, das schwer einzunehmen ist. Man kann der Mannschaft nur gratulieren, ich bin sehr stolz auf sie."

Zwar beschwor Enrique den Teamgeist, doch stach einer aus seinem Starensemble einmal mehr hervor. So war es kein Zufall, dass ausgerechnet Superstar Lionel Messi mit seinem 41. Saisontor für die Entscheidung sorgte und den Unterschied ausmachte.

"La Liga de Messi"

Entsprechend titelte die Sportzeitung "Marca" auf ihrer Homepage: "La Liga de Messi." Auch die unterlegenen Rivalen aus Madrid waren voll des Lobes für den Argentinier.

"Messi verändert ein ganzes Spiel innerhalb einer Sekunde", schwärmte Fernando Torres, nachdem der 27-Jährige nach einem Doppelpass mit Pedro auf engstem Raum in der 65. Minute die Entscheidung besorgte.

"Bis zu diesem Moment war die Sensation, dass sie (Barca, Anm.) die Partie kontrolliert haben - aber ohne Gefahr! Sie haben aber Messi, der am Ende alles innerhalb einer Sekunde ändert."

Das Triple in Reichweite

Auch Torres' Mannschaftskollege Gabi Fernandez war beeindruckt von den Fähigkeiten des vierfachen Weltfußballers: "Lionel Messi hat wieder gezeigt, dass er der Beste ist."

Zu solchen Lobeshymnen ließ sich Enrique nicht hinreißen und erklärte stattdessen: "Jeder Spieler hat seinen Anteil am Erfolg."

Am Ende des Tages geht es um das Resultat und das verhalf Barca zum ersten Titel der Saison. Zwei weitere sollen folgen - mit Messi in dieser Form ein mehr als realistisches Ziel.

 

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