La Liga darf nicht streiken

Aufmacherbild
 

La Liga findet wie geplant statt

Aufmacherbild
 

Die spanische Justiz hat einen Streik der Profi-Fußballer zum Saisonende für illegal erklärt.

Der Nationale Gerichtshof gab am Donnerstag einem Antrag des Verbandes der Profi-Liga (LFP) statt und untersagte den Ausstand in einer einstweiligen Verfügung.

Die Spielergewerkschaft (AFE) hatte mit einem Streikaufruf den Spielbetrieb in der 1. und 2. Liga von diesem Wochenende an für unbestimmte Zeit zum Stillstand bringen wollen.

Davon wären unter anderem die zwei letzten Spieltage der Primera Division und das Pokalfinale zwischen dem FC Barcelona und Athletic Bilbao betroffen gewesen.

Ein "politischer Streik"

Der Streik sollte sich gegen eine Verordnung der spanischen Regierung richten, wonach die TV-Rechte für die Übertragung von Ligaspielen künftig nicht mehr von den einzelnen Clubs, sondern zentral von der Profi-Liga vermarktet werden.

Die Profis fühlen sich bei der Verabschiedung der Regelung übergangen und verlangen Änderungen. Die Liga wandte sich an das Gericht, weil sie in dem Ausstand einen "politischen Streik" sah und diesen daher als illegal betrachtete.

Der Streik habe sich nicht gegen die Arbeitgeber richten sollen, sondern gegen eine Entscheidung der Regierung, betonte die LFP.

Auch das Spitzenspiel der 37. Runde zwischen Meister Atletico Madrid und Tabellenführer FC Barcelona findet damit wie geplant am Sonntag, um 18:30 Uhr statt (LIVE bei LAOLA1.tv).

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen