Barcas Halloween-Spaß verärgert Getafe

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Für die einen ist Halloween ein großes Ding, die anderen können damit recht wenig anfangen. Einige Stars des FC Barcelona gehören eindeutig in die erste Kategorie, den Verantwortlichen des FC Getafe hingegen ist die Lust an diesem Fest gründlich vergangen.

Nach dem samstägigen 2:0 in Getafe gingen Teile der Barca-Mannschaft, darunter Berichten zufolge Dani Alves, Gerard Pique und Neymar, unverzüglich von der Siegesfeier in ihre Halloween-Party über.

Zunächst crashten sie in den Katakomben des Coliseum Alfonso Perez maskiert die Pressekonferenz mit Getafes Victor Rodriguez. Diesen Spaß nahm man etwas irritiert aber doch belustigt hin. Am Sonntag folgte eine Entschuldigung beim Mittelfeldspieler, der einst in der Jugend der Katalanen spielte.

Für mehr Wirbel sorgt allerdings, wie Barca die Gäste-Kabine in Getafe verlassen hat. "Sie haben die Umkleide mit Sprays verschmutzt und wir müssen die Reinigung bezahlen", klagt Getafe-Präsident Angel Torres gegenüber "Radio Marca" und fügt hinzu: "Ich war kurz davor, einen Brief an den Barca-Präsidenten zu schreiben, aber nach der Entschuldigung (der Spieler) habe ich darauf verzichtet, weil der Klub nicht dafür verantwortlich ist."

"Das müssen sie intern klären. Die Pressekonferenz zu stören war ein Zeichen von mangelndem Respekt den Journalisten gegenüber", meint Torres weiter.

 

Was dem Präsidenten ebenfalls gar nicht gefiel: Die Barca-Stars setzten ihren Umzug außerhalb des Stadions fort und kletterten auch über einen Sicherheitszaun. "Es nervt, denn sie haben extra um einen speziellen Sicherheitskorridor gebeten und dann gehen sie nach draußen, wo die Getafe-Fans warten", erklärt Torres. "Sie sind über eine drei Meter Hohe Barriere geklettert, es hätte ihnen etwas passieren können, sie waren mitten unter den Getafe-Fans."

Pedro Leon berichtet von einer Entschuldigung von Andres Iniesta. "Es ist respektlos, aber ich habe einen Anruf von Iniesta erhalten und von unserer Seite ist die Sache gegessen. Wir akzeptieren ihre Entschuldigung und werden uns nicht mehr mit dem Thema beschäftigen", so der Getafe-Kapitän.

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