Martino ist jetzt offiziell Barca-Trainer

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Barcelonas neuer Trainer Gerardo Martino will den spanischen Meister zu einer noch besseren Version machen.

Er sei sehr stolz und empfinde den Job als Chefcoach des FC Barcelona als Privileg, sagte der 50-Jährige bei seiner offiziellen Vorstellung am Freitag.

Vertrag über zwei Jahre

Als Nachfolger des erneut an Krebs erkrankten Tito Vilanova unterschrieb der Argentinier einen Vertrag für zwei Jahre mit der Option, die Zusammenarbeit um eine weitere Saison zu verlängern.

Den Spielstil seiner Vorgänger Vilanova und Pep Guardiola wolle er beibehalten, erklärte Martino. Was ohnedies funktioniere, müsse einfach weiter verbessert werden.

"Ich werde versuchen, beide Dinge zu kombinieren. Den Stil des Clubs sowie jenen der Spieler weiter zu behalten, aber auch meinen Teil einzubringen, um eine komplettere Mannschaft zu bilden", sagte der Argentinier.

Messi weiter Mittelstürmer

Der Südamerikaner, der sich zusammen mit Barcelonas Präsident Sandro Rosell auch vor dem Vereinsemblem fotografieren ließ, war bereits am Dienstag als neuer Chefcoach verkündet worden.

Sein erstes Testspiel mit dem Starensemble um seinen Landsmann Lionel Messi bestreitet Martino am Samstag in Norwegen bei Vaalerenga Oslo. Die Saison der Primera Division beginnt am 17./18. August.

Das angekratzte Image nach dem 0:7-Gesamtscore im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Bayern München will Martino wieder aufpolieren. "Selbst ein Club wie Barcelona, der ein so hohes Level erreicht hat, kann besser werden und muss dies auch, um auf hohem Niveau weiter zu gewinnen", sagte "Tata".

Taktisch werde Barca weiter hohes Pressing betreiben, das 4-3-3-System mit Messi als zentralem Stürmer soll ebenfalls Standard bleiben. "Dort fühlt er sich wohl. Dort ist er in den vergangenen Jahren explodiert", stellte Martino über seinen Landsmann fest.

Keine Freigabe für Fabregas

Wie die Katalanen auch festhalten wollten, wird es keine Freigabe für Cesc Fabregas für einen Wechsel zu Manchester United geben.

Englands Meister hatte das Angebot für den spanischen Teamkicker zuletzt auf knapp 36 Mio. Euro erhöht. Uniteds neuer Trainer David Moyes sprach erst Donnerstag von laufenden Verhandlungen. "Es ist egal, was sie uns anbieten. Wir verkaufen ihn nicht", betonte Vizepräsident Josep Maria Bartomeu.

"Da der Klub zwei Angebote abgelehnt hat, vermute ich, dass er auch ein drittes zurückweisen würde. Mit anderen Worten: Fabregas wird hierbleiben", meinte auch Martino.

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