Happy-End im Fabregas-Theater

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Es wurde auch Zeit: Fabregas zu Barca

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Der verlorene Sohn ist nach Hause zurückgekehrt.

Der Transfer von Arsenal-Kapitän Cesc Fabregas zum FC Barcelona ist endgültig perfekt.

Der spanische Welt- und Europameister, der den Barca-Nachwuchs 2003 mit 16 Jahren in Richtung England verlassen hatte, unterschrieb einen Fünf-Jahres-Vertrag und wurde noch am Montag vor mehr als 25.000 begeisterten Fans präsentiert.

Nicht billig

Der Champions-League-Sieger bezahlt für Fabregas laut Medienangaben 30 Millionen Pfund (34,2 Millionen Euro). Dazu kommen weitere fünf Millionen Pfund (5,71 Mio. Euro) an einsatzgebundenen Bonuszahlungen.

Die Unterschrift markiert das Ende einer beispiellosen Transfersaga.

Bereits in den vergangenen Jahren hatte Barcelona vergeblich versucht, den Spielmacher von Arsenal loszueisen.

Mann für die Zukunft

Der 24-Jährige gilt bei Barca langfristig als Nachfolger von Regisseur Xavi, der im Jänner 32 wird.

Kurzfristig könnte Fabregas im Starensemble von Trainer Pep Guardiola aber um einen Stammplatz kämpfen müssen.

Das Mittelfeld-Trio Xavi, Andres Iniesta und Sergio Busquets hatte in den vergangenen drei Jahren drei Meistertitel und zwei Champions-League-Triumphe an Land gezogen.

Das Warten hat ein Ende

"Ich habe lange auf diesen Moment gewartet. Es ist ein besonderer Tag für mich, nach Hause zurückzukehren", versicherte Fabregas.

"Ich verstehe die Enttäuschung der Arsenal-Fans, aber hier zu sein ist eine unglaubliche Herausforderung, die Herausforderung meines Lebens."

Die festgeschriebene Ablösesumme für den Spielmacher beträgt laut Barca-Angaben nun 200 Millionen Euro.

Auch Nasri vor Absprung

Bei Arsenal hatte sich der Spanier früh durchgesetzt, ist mit 16 Jahren nicht nur jüngster Spieler, sondern auch jüngster Torschütze der Clubgeschichte.

Er holte 2004 den englischen Meistertitel und 2005 den FA-Cup - die beiden bisher letzten Trophäen für die Londoner, die mit dem von Manchester City umworbenen Franzosen Samir Nasri einen weiteren Schlüsselspieler verlieren dürften.

Van Persie übernimmt die Schleife

"Wir verstehen Cesc's Wunsch, zu seinem Heimatclub zurückzukehren", versicherte Arsenal-Trainer Arsene Wenger.

"Wir haben einen Weltklassespieler verloren. Wir sind traurig, weil wir alles versucht haben, um ihn zu halten."

Neuer Kapitän der Londoner, die am Dienstag in der Champions-League-Qualifikation Udinese empfangen, ist der Niederländer Robin van Persie.

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