Hängt Real den Stadtrivalen endgültig ab?

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Trotz eines wieder spielberechtigten Cristiano Ronaldo plagen Real Madrid vor dem richtungsweisenden Stadtduell mit Meister Atletico Personalsorgen.

Neben Offensivspieler James Rodriguez muss Spaniens Tabellenführer am Samstagnachmittag im Estadio Vicente Calderon des unangenehmen Kontrahenten auch auf Abwehrchef Sergio Ramos und Außenverteidiger Marcelo verzichten.

Barca muss zum ungeliebten Bilbao

Vier Zähler rangierten die "Königlichen" nach dem Sieg im Nachtragsspiel gegen den FC Sevilla vor dem FC Barcelona. Den Vorsprung würde Real gerne zumindest bis zum 22. März halten. Dann steht das direkte Duell der Erzrivalen im Camp Nou von Barcelona am Programm.

Die Katalanen sind in der 22. Runde erst Sonntag in Bilbao im Einsatz, bei Athletic wartet Barcelona in der Liga aber schon seit über vier Jahren auf einen vollen Erfolg.

Real erkämpfte den 2:1-Erfolg gegen Sevilla teuer. James brach sich gegen die Andalusier den Mittelfußknochen und fehlt nun zwei Monate, Ramos wird beim Champions-League-Sieger aufgrund einer Muskelverletzung fünf Wochen ausfallen.

Rückkehr von Cristiano Ronaldo

Darüber hinaus ist vor der Partie bei Atletico mit Pepe ein weiterer Innenverteidiger verletzt, Marcelo fehlt aufgrund einer Sperre. "Cristiano eilt zur Rettung", titelte deshalb die Sporttageszeitung "Marca".

Ronaldo hat seine Zwei-Spiele-Sperre abgesessen, der seit Donnerstag 30 Jahre alte Weltfußballer soll Reals Angstgegner in die Schranken weisen. Seit dem glücklichen Sieg im Champions-League-Finale des Vorjahres (4:1 n.V.) hat Atletico dem Stadtrivalen schmerzhafte Niederlagen zugefügt.

Die aktuell drittplatzierte Mannschaft von Diego Simeone gewann in der Liga im Bernabeu-Stadion (2:1), schnappte dem Nobelklub den spanischen Supercup weg und warf Real auch aus der Copa.

"Dieses Gerede muss aufhören"

Zuletzt verloren die sieben Punkte hinter Real liegenden "Rojiblancos" jedoch den Nimbus des Riesentöters. Gegen Barcelona ging Atletico in Copa und Liga dreimal in Folge als Verlierer vom Platz. Dass der Meister dabei rustikal zu Werke ging, brachte dem Team endgültig den Ruf einer gehässig spielenden Mannschaft ein.

Dagegen wehrte sich Abwehrchef Diego Godin. "Alles was wir gewonnen haben, war Resultat harter Arbeit und Engagement, aber nicht Brutalität. Dieses Gerede muss aufhören", sagte der Uruguayer vor dem Real-Spiel.

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