Es ist vollbracht

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Der 23. Meistertitel ist eingetütet

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Der FC Barcelona ist zum 23. Mal spanischer Fußball-Meister.

Die Katalanen sicherten sich ihren fünften Titelgewinn in den jüngsten sieben Jahren aus eigener Kraft vorzeitig mit einem knappen 1:0-Auswärtssieg am Sonntag beim entthronten Titelverteidiger Atletico Madrid.

Zum Matchwinner avancierte Lionel Messi mit seinem 41. Saisontreffer (65.). Barca wahrte damit vor der letzten Runde am kommenden Samstag den Vier-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Real Madrid.

Den "Königlichen", die ohne ihren gesperrten Trainer Carlo Ancelotti auskommen mussten, half ein erst in der Schlussphase fixierter 4:1-Erfolg bei Espanyol Barcelona nichts mehr, sie müssen sich mit dem Vizemeistertitel begnügen.

Revanche für das Vorjahr

Cristiano Ronaldo (59., 83., 90.) mit seinen Saisontoren 43 bis 45 und Marcelo (79.) machten den Real-Sieg perfekt, Cristian Stuani (73.) hatte für Espanyol zwischenzeitlich ausgeglichen.

Atletico ist weiter Dritter, muss um den dritten Champions-League-Fixplatz aber in der letzten Runde noch kämpfen, da Valencia nur drei Punkte zurückliegt und den besseren direkten Vergleich aufweist. Atletico ist bei Granada zu Gast, Valencia tritt bei Almeria an.

Barcelona revanchierte sich damit auch ohne den angeschlagenen Stürmer Luis Suarez im Estadio Vicente Calderon für das bittere 1:1 gegen Atletico im Camp Nou in der letzten Runde der vergangenen Saison, das den "Rojiblancos" damals den Titel beschert gehabt hatte.

Gabi: "Messi hat gezeigt, dass er der Beste ist"

Barcelona machte mit dem Meistertitel einen ersten Schritt auf dem Weg zum angepeilten ersten Triplegewinn seit 2009. Am 30. Mai geht es im spanischen Cupfinale gegen Athletic Bilbao, am 6. Juni wartet Juventus Turin im Endspiel der Champions League in Berlin.

"Heute hat Lionel Messi wieder gezeigt, dass er der Beste ist", sagte Atletico-Profi Gabi Fernandez voller Anerkennung. Die Sportzeitung "Marca" titelte auf ihrer Homepage: "La Liga de Messi".

Ihr Meisterstück feierten Messi und Co. lautstark und minutenlang auf dem Platz in Madrid. "Wir sind sehr zufrieden", betonte Präsident Josep Maria Bartomeu, "das erste Ziel ist erreicht".

Ein Lob gebührt aber nicht nur dem Top-Offensivtrio Messi, Neymar und Suarez, sondern sicher auch Luis Enrique. Der zu Saisonbeginn von Celta de Vigo gekommene 45-Jährige darf sich über eine erste Saison nach Maß freuen.

Luis Enrique gibt zwei Tage frei

"Ich bin sehr glücklich über den Titel. Mir hat sehr gut gefallen, wie die Mannschaft gespielt hat, in einem Stadion, das schwer einzunehmen ist. Mann kann der Mannschaft nur gratulieren, ich bin stolz auf sie", sagte der Barca-Trainer. Besonders sei der Titel, da die Konkurrenten Real und Atletico ebenfalls eine starke Saison gespielt hätten.

Der Spanier wollte niemanden besonders hervorheben. "Jeder Spieler hat seinen Anteil am Erfolg", betonte Luis Enrique. Nach dem Meisterstück haben seine Kicker am Montag und Dienstag frei. Ab Mittwoch gilt die Konzentration dem Cup-Duell mit Bilbao, das im eigenen Camp Nou über die Bühne geht.

"Dass wir im Camp Nou spielen, ist noch eine zusätzliche Motivation, wir freuen uns auf die Herausforderung", sagte Luis Enrique, dessen Mannschaft im bedeutungslosen letzten Meisterschaftsspiel am Samstag noch zu Hause den Abstiegskandidaten La Coruna empfängt.

Abstiegskampf bleibt spannend

Bilanz ziehen über sein erstes Jahr im Amt wollte Barcas Trainer noch nicht. "Vor uns liegen noch zwei Finali, die wollen wir gewinnen. Erst danach wissen wir, welche Note wir uns abholen", erklärte der spanische Ex-Teamspieler.

Noch keine Entscheidung ist in der vorletzten Runde bezüglich der restlichen zwei Absteiger neben Cordoba gefallen.

Zwei Vereine aus dem Quartett Almeria (32), Eibar (32), La Coruna (34) und Granada (34) müssen den Gang in die zweite Liga antreten. Fix gerettet ist seit Sonntag Levante trotz einer 0:2-Niederlage bei La Coruna, bei der der Burgenländer Andreas Ivanschitz nicht im Levante-Kader stand.

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