Barca oder Real? - Wer gewinnt "El Clasico"?

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Barca macht die Liga wieder spannend

Ein Kommentar von Christian Eberle

Das 0:1 im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Chelsea schmerzt den "Cules". Aber warum eigentlich? Sicher, die Chancen, ins Finale von München einzuziehen, sind mit diesem Ergebnis nicht unbedingt gestiegen, aber sie sind weiter intakt. Vom Ergebnis abgesehen verlief die Partie an der Stamford Bridge ohnehin zufrieden stellend und lässt einen optimistisch auf die kommende Aufgabe, das Duell mit Real Madrid, blicken.

Über 90 Minuten sah sich der FC Barcelona einem Abwehrriegel von zehn Mann gegenübergestellt, zehn Chelsea-Spieler, die aufgrund ihrer Erfahrung und ihrer Physis immer noch mit zu den Besten Europas gehören. Nichtsdestoweniger gelang es dem Titelverteidiger, fünf, sechs hundertprozentige Chancen herauszuspielen. Der Ball lief gut, die Form von Xavi, Iniesta und Co. stimmt. Einzig die Präzision und das Glück im Abschluss fehlten zum Torerfolg.

Madrider Meistertitel würde Fußball gut tun


Ein Kommentar von Jakob Faber

Puyol ist der beherzte Kämpfer, Pepe der üble Treter. Messi ist das bescheidene Wunderkind, Ronaldo der arrogante Angeber. Guardiola ist der geniale Offensivlehrer, Mourinho der hochnäsige Defensivapostel. Das gute Barca gegen das böse Real. Dieses Schwarz-Weiß-Denken, das vor allem in Österreich die Berichterstattung dominiert, nervt langsam. Real wird damit Unrecht getan.

Denn fußballerisch überzeugt das „Weiße Ballett“ in dieser Saison auf allen Linien. Vor allem die Konstanz, mit der Xabi Alonso und Co. ein Spiel nach dem anderen hinunterspulen, beeindruckt. 107 Tore haben die Madrilenen schon auf dem Konto. Damit wurde schon nach 33 Spielen der bisherige spanische Saison-Torrekord eingestellt. Callejon, Benzema, Higuain, Kaka, Özil und der 41-fache (!) Torschütze Ronaldo – diese Offensiv-Abteilung lässt jeden Fußball-Fan mit der Zunge schnalzen.

Und hier sind wir auch schon beim Punkt angekommen: Das wird Barca kein zweites Mal passieren. Warum? Weil es ein Clasico ist und die historische und aktuelle Relevanz dafür sorgen werden, dass die Akteure im Abschluss noch ein Quäntchen konzentrierter sind und nötigenfalls das fehlende Glück beschworen wird. Die Schützlinge von Jose Mourinho werden sich am Samstag ebenso großteils hinter dem Ball aufstellen. Doch Real ist nicht Chelsea. Die Defensive von Real macht Fehler und die Defensive von Real macht Fouls.

Die „Königlichen“ haben Spieler in ihren Reihen, die sich – Gott sei Dank – nicht der reinen Defensiv-Arbeit unterordnen werden, weswegen sich zwangsläufig nicht wieder zehn Gegenspieler vor dem Strafraum tummeln und sich so größere Räume als in London auftun werden. Auf der anderen Seite muss man aus Sicht Barcas ein Gegentor einplanen. Es wird auf beiden Seiten Fußball gespielt werden. Und wenn der Fußball gewinnt, kann der Sieger eigentlich nur FC Barcelona heißen.

Zum Abschluss noch ein Nachsatz zum Argument, dass der Druck auf den Schultern der in der Tabelle vier Punkte zurückliegenden Katalanen lastet: Dies ist zweifelsohne richtig. Barca muss gewinnen, Real nicht. Aber bei den „Blaugranes“ kennt man derartige Situationen nur zu gut. Sogar so gut, dass man an ein Deja-vu glauben könnte. Schon 2009 stand man nach dem CL-Halbfinal-Hinspiel gegen Chelsea mit dem Rücken zur Wand und traf noch vor dem Rückspiel auf den Erzrivalen aus Madrid. Das Ergebnis damals: 6:2 für die Guardiola-Elf!

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Nicht zuletzt spricht auch die Kadertiefe für einen Real-Erfolg im „Clasico“ samt anschließendem Meistertitel. Jose Mourinho kann aus einer unheimlichen Palette an Optionen wählen. Entscheidend wird sein, wie der Portugiese das Spiel im Camp-Nou anlegen wird. Diesbezüglich können sich die Real-Fans aber zur Gänze auf die taktische Genialität des Masterminds verlassen. Auch die längere Ruhepause zwischen Champions League und „Clasico“ ist ein nicht zu verachtender Vorteil.

Natürlich müssen jedoch auch Madridistas anerkennen, dass der FC Barcelona momentan einen atemberaubenden Fußball zelebriert. Ein Sieg im Heimstadion der Katalanen wird äußerst schwierig. Doch egal mit welchem Ergebnis der „Clasico“ endet, der Meistertitel sollte drinnen sein. Wer, wenn nicht dieses Real-Team, könnte die Vorherrschaft der goldenen Barca-Generation brechen? Es würde dem Fußball gut tun. Denn Konkurrenz belebt das Geschäft. Und seien wir uns ehrlich: Diese Hysterie, die plötzlich an allen Ecken und Enden sogenannte Barca-„Fans“ hervorspült, geht doch schon echt auf die Nerven.

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