Neustart dank Hoffnungsträger

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Varane: Ein 19-Jähriger haucht Real neues Leben ein

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Die LAOLA1-Community am facebook-Stammtisch war sich einig: Raphael Varane war der „Man of the Match“ bei der 255. Ausgabe des Clasico.

Und mit seinem späten Treffer zum 1:1-Ausgleich wurde der erst 19-jährige Franzose auch zum Real-Helden im Copa-Hinspiel.

Nachlesen: Der Spielfilm zum Copa-Clasico! >>>

Denn damit sind für das Rückspiel am 27. Februar – LIVE und exklusiv bei LAOLA1.tv – alle Chancen intakt, dürfen sich die Madrilenen zumindest weiter Hoffnung auf einen Titel machen.

Denn die Meisterschaft ist bei 15 Punkten Rückstand auf den Erzrivalen in weiter Ferne für die Mourinho-Truppe und in der Champions League wartet im Achtelfinale mit Manchester United auch keine "g'mahte Wies'n".

Alles richtig gemacht

Aber zurück zu Ersatzmann Varane, der nicht nur vorne Köpfchen bewies, sondern auch hinten zur Stelle war.

In der 24. Minute rettete er bei einem Schuss von Xavi Hernandez für den bereits geschlagenen Real-Schlussmann Diego Lopez auf der Linie.

In der 56. Minute tackelte er Fabregas sehenswert und mit vollstem Risiko im Eins-gegen-Eins, sonst hätte der Torschütze zum 1:0 für die Gäste nur noch den Torhüter vor sich gehabt.

Zum Drüberstreuen nahm der Innenverteidiger Lionel Messi an die Leine. Zur Erinnerung: der Junge ist 19 Jahre jung.

"Finale ist weiter möglich"

„Ich werde mich immer an dieses Spiel erinnern, damit ist ein Traum für mich in Erfüllung gegangen“, schwebte Varane dann nach Schlusspfiff auch auf Wolke sieben.

Nach einigen holprigen Auftritten in der Vergangenheit und peinlichen Ausrutschern sollte der Clasico so etwas wie ein Neustart sein.

„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung, aber wir haben auch als Mannschaft sehr gut funktioniert. Genauso müssen wir weitermachen“, stellte der umjubelte Franzose klar – und schickte auch gleich eine Kampfansage nach Katalonien.

„Es ist natürlich nicht das beste Ergebnis, aber das Finale ist für uns weiterhin möglich.“

Vielversprechendes Talent

Von Star-Trainer Jose Mourinho gab es nach dem Spiel eine große Portion Extra-Lob – allerdings unter vier Augen.

„Er hat mir vor dem Match gesagt, dass ich mein Bestes geben soll und mir nach dem Schlusspfiff gratuliert.“

Zur Pre-Match-Pressekonferenz schickte „The Special One“ wie schon in den letzten Wochen Co-Trainer Aitor Karanka, der natürlich viele Fragen zu Varane beantworten musste.

„Besser hätte er es nicht machen können. Seine Fortschritte zu beobachten, ist großartig, Raphael wird uns noch viel Freude bereiten“, so der ehemalige Innenverteidiger, der aber auch mit dem Rest der Real-Truppe zufrieden war.

„In der Liga haben wir viele Punkte liegen gelassen, aber dieser Clasico hat wieder einmal gezeigt, wie groß der Abstand tatsächlich ist. Wir waren sehr konkurrenzfähig!“

"Alles kann passieren!"

Und der FC Barcelona? Die Katalanen traten die Heimreise mit dem Auswärtstor im Gepäck zufrieden an.

Barca-Torschütze Cesc Fabregas wollte sich deshalb auch gar keine Gedanken über das erstarkte Real Madrid machen.

„Wir spielen momentan sehr gut, was Real macht ist deren Sache. Ich weiß nicht, ob sie besser geworden sind, oder ob es einfach daran gelegen hat, dass sie immer motiviert sind, wenn es gegen uns geht“, meinte der 25-Jährige, der im Alleingang dafür sorgen hätte können, dass der Copa-Clasico bereits nach dem Hinspiel entschieden ist.

„Ja, es hätte auch ganz anders ausgehen können, aber wir können mit dem 1:1 sehr gut leben.“

Von der Favoritenrolle für das Rückspiel im Camp Nou wollte Fabregas dann aber doch nichts wissen. „Es ist wie immer im Clasico – alles kann passieren!“

 

Stephan Schwabl

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