Transfer-Offensive für die Defensiven

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„Offense wins games, defense wins championships.“

Die aus US-Sportarten bekannte Devise scheinen sich auch die Sportdirektoren der Fußball-Welt zu Herzen zu nehmen.

Neben dem Gerangel um die Top-Stürmer Europas sind nämlich auch Verteidiger gefragt wie nie. Verletzungen, der überschrittene Leistungszenit der Arrivierten oder einfach der Wunsch, sich spielerisch zu verbessern, lassen Klubs mit Millionen für Abwehrspieler winken.

LAOLA1 bietet eine kleine Übersicht über die fünf heißesten Transfer-Aktien für den eigenen Strafraum:

Thomas Vermaelen

Während der FC Arsenal auf dem Transfermarkt in erster Linie durch das Werben um Offensivkräfte auffällt, scheint dem Interesse an Freiburgs Defensiv-Spezialist Matthias Ginter mehr Bedeutung als gewollt zuzukommen. Der 19-jährige Deutsche könnte nämlich als Ersatzmann für Kapitän Thomas Vermaelen verpflichtet werden. Um den Belgier buhlen nämlich aktuell nahezu sämtliche Top-Klubs, die Sorgen im Abwehrzentrum haben, allen voran der FC Bayern (nach Badstubers erneuter OP) und der FC Barcelona (Dauerthema). Auch Rafa Benitez möchte den 27-Jährigen gerne mit in die Serie A nehmen. Vermaelens „I’m happy at Arsenal“, klingt da nicht allzu glaubwürdig.

 

Kyriakos Papadopoulos

"Wir haben momentan kein Interesse an einem Wechsel. Kyriakos konzentriert sich ganz darauf, beim Trainingsstart dabei zu sein.“ Mit diesen Worten versuchte Paul Koutsoliakos, Berater des Schalke-Verteidigers, Wechsel-Gerüchten den Wind aus den Segeln zu nehmen. Vergebens. Der 21-Jährige gilt als Kandidat für einen Abgang, auch weil die „Königsblauen“ mit Felipe Santana bereits einen fähigen Ersatzmann an Land gezogen haben. Angesichts der finanzstarken Interessenten am griechischen Teamspieler – Manchester City, FC Liverpool oder Zenit St. Petersburg klopfen an – könnte S04 so gutes Geld machen.

 

Aleksandar Dragovic

Dass unter den gefragtesten Verteidigern der Welt auch ein Österreicher zu finden ist, hat nichts mit überhöhtem Patriotismus zu tun, sondern ist einfach das Resultat der konstanten Leistungen des Basel-Legionärs in der Schweizer Liga und vor allem in der Europa League. Hinter dem ÖFB-Teamspieler sollen unter anderem Borussia Dortmund, der HSV, AC Milan, Inter, Lazio, Arsenal, Everton, Atletico und Valencia her sein. Wer die Wahl hat, hat die Qual, dürfte für den 22-Jährigen das Motto in dieser Transferphase sein. Dragovic will „den nächsten Schritt machen“, die Frage ist nur wohin ihn dieser führt.

 

Eric Abidal

Der FC Barcelona hat Defensiv-Probleme und lässt doch einen seiner verdientesten Spieler ziehen. Was absurd klingt, ist unter Berücksichtigung der Vorgeschichte um Eric Abidal allerdings nachvollziehbar. Nach seiner überstandenen Leber-Transplantation ist den Katalanen in Zukunft das Risiko zu groß, weshalb der Vertrag mit dem Franzosen nicht verlängert wurde. Abidal selbst fühlt sich jedoch „besser als noch vor zwei Jahren“ und möchte weiter auf Top-Niveau Fußball spielen. Auch darum hat er sich vorsorglich schon einmal beim FC Bayern ins Spiel gebracht, wo mit Pep Guardiola ein Freund auf der Trainerbank sitzt. Daneben gilt die Rückkehr in die Ligue 1 als ernsthafte Option.

 

Eliaquim Mangala

Unter den vier angeführten Kontrahenten hat der 22-jährige Franzose wohl den geringsten Bekanntheitsgrad. Dennoch katapultierte ihn seine Leistungssteigerung beim FC Porto in die Liga der Top-Innenverteidiger. Mittlerweile haben sämtliche Spitzenklubs Europas den Team-Debütanten, der bei Portugals Meister noch Vertrag bis 2016 besitzt, auf dem Zettel. 30 Millionen Euro soll der AS Monaco beispielsweise schon geboten haben, auch Milan, Barca und PSG haben das Scheckbuch schon in der Hand. Wo immer die Reise für den 1,88-Meter-Hünen hingeht, Porto wird wohl deutlich mehr als die 2011 an Standard Lüttich überwiesenen 6,5 Mio. erhalten und eine weitere Transfer-Erfolgsgeschichte verbuchen.

Thomas Vermaelen

Während der FC Arsenal auf dem Transfermarkt in erster Linie durch das Werben um Offensivkräfte auffällt, scheint dem Interesse an Freiburgs Defensiv-Spezialist Matthias Ginter mehr Bedeutung als gewollt zuzukommen. Der 19-jährige Deutsche könnte nämlich als Ersatzmann für Kapitän Thomas Vermaelen verpflichtet werden. Um den Belgier buhlen nämlich aktuell nahezu sämtliche Top-Klubs, die Sorgen im Abwehrzentrum haben, allen voran der FC Bayern (nach Badstubers erneuter OP) und der FC Barcelona (Dauerthema). Auch Rafa Benitez möchte den 27-Jährigen gerne mit in die Serie A nehmen. Vermaelens „I’m happy at Arsenal“, klingt da nicht allzu glaubwürdig.

Kyriakos Papadopoulos

"Wir haben momentan kein Interesse an einem Wechsel. Kyriakos konzentriert sich ganz darauf, beim Trainingsstart dabei zu sein.“ Mit diesen Worten versuchte Paul Koutsoliakos, Berater des Schalke-Verteidigers, Wechsel-Gerüchten den Wind aus den Segeln zu nehmen. Vergebens. Der 21-Jährige gilt als Kandidat für einen Abgang, auch weil die „Königsblauen“ mit Felipe Santana bereits einen fähigen Ersatzmann an Land gezogen haben. Angesichts der finanzstarken Interessenten am griechischen Teamspieler – Manchester City, FC Liverpool oder Zenit St. Petersburg klopfen an – könnte S04 so gutes Geld machen.

Aleksandar Dragovic

Dass unter den gefragtesten Verteidigern der Welt auch ein Österreicher zu finden ist, hat nichts mit überhöhtem Patriotismus zu tun, sondern ist einfach das Resultat der konstanten Leistungen des Basel-Legionärs in der Schweizer Liga und vor allem in der Europa League. Hinter dem ÖFB-Teamspieler sollen unter anderem Borussia Dortmund, der HSV, AC Milan, Inter, Lazio, Arsenal, Everton, Atletico und Valencia her sein. Wer die Wahl hat, hat die Qual, dürfte für den 22-Jährigen das Motto in dieser Transferphase sein. Dragovic will „den nächsten Schritt machen“, die Frage ist nur wohin ihn dieser führt.

Eric Abidal

Der FC Barcelona hat Defensiv-Probleme und lässt doch einen seiner verdientesten Spieler ziehen. Was absurd klingt, ist unter Berücksichtigung der Vorgeschichte um Eric Abidal allerdings nachvollziehbar. Nach seiner überstandenen Leber-Transplantation ist den Katalanen in Zukunft das Risiko zu groß, weshalb der Vertrag mit dem Franzosen nicht verlängert wurde. Abidal selbst fühlt sich jedoch „besser als noch vor zwei Jahren“ und möchte weiter auf Top-Niveau Fußball spielen. Auch darum hat er sich vorsorglich schon einmal beim FC Bayern ins Spiel gebracht, wo mit Pep Guardiola ein Freund auf der Trainerbank sitzt. Daneben gilt die Rückkehr in die Ligue 1 als ernsthafte Option.

Eliaquim Mangala

Unter den vier angeführten Kontrahenten hat der 22-jährige Franzose wohl den geringsten Bekanntheitsgrad. Dennoch katapultierte ihn seine Leistungssteigerung beim FC Porto in die Liga der Top-Innenverteidiger. Mittlerweile haben sämtliche Spitzenklubs Europas den Team-Debütanten, der bei Portugals Meister noch Vertrag bis 2016 besitzt, auf dem Zettel. 30 Millionen Euro soll der AS Monaco beispielsweise schon geboten haben, auch Milan, Barca und PSG haben das Scheckbuch schon in der Hand. Wo immer die Reise für den 1,88-Meter-Hünen hingeht, Porto wird wohl deutlich mehr als die 2011 an Standard Lüttich überwiesenen 6,5 Mio. erhalten und eine weitere Transfer-Erfolgsgeschichte verbuchen.

Christian Eberle

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