Schweizer Liga entzieht Neuchatel Xamax die Lizenz

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Die Disziplinarkommission der Swiss Football League hat Neuchatel Xamax wegen fehlender finanzieller Dokumente und dem Verdacht auf Urkundenfälschung mit sofortiger Wirkung die Lizenz zur Teilnahme an der Super League entzogen.

Ein allfälliger Einspruch des kriselnden Clubs gegen den am Mittwoch gefällten Entscheid hat aus sportlichen Gründen keine aufschiebende Wirkung.

Nach Punkteabzug folgt nun Lizenzentzug

Xamax befindet sich seit dem Einstieg des tschetschenischen Geschäftsmanns Bulat Tschagajew als Hauptaktionär und Verwaltungspräsident im Sturzflug.

Seit Mai hat Tschagajew vier Trainer entlassen, er steht mit den Fans auf Kriegsfuß.

Wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten war der Traditionsclub bereits mit einem Punkteabzug von insgesamt acht Zählern bestraft worden.

Sion und Lausanne als Profiteure

Die Rückrunde der Super League wird aller Voraussicht nach nun mit neun Mannschaften gespielt.

Die großen Profiteure der negativen Entwicklung sind mit dem FC Sion und Lausanne-Sport zwei Clubs, die selbst arge Turbulenzen erleben oder schon erlebt haben.

Lausanne hat in der Winterpause am Grünen Tisch zwei Plätze gutgemacht und ist nicht mehr das abgeschlagene Schlusslicht, sondern Achter mit intakten Chancen auf den direkten Klassenerhalt.

Sion hätte trotz des Abzugs von 36 Punkten zumindest den Relegationsplatz sicher und die Abstiegsgefahr wäre unabhängig der weiteren Entwicklung im leidigen Transferstreit auf ein Minimum reduziert.

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