Ex-Austrianer Lafata auf Rekordjagd

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Sieben Tore in 46 Pflichtspielen.

Die Erinnerungen der Austria-Fans an David Lafata sind nicht die besten.

Von Jänner 2007 bis Ende Juli 2008 stand der Tscheche bei den Wiener Violetten unter Vertrag. Überzeugen konnte er nicht.

Schützenkönig 2010/11

Zurück in seiner Heimat fand der Angreifer seinen Torriecher aber wieder. Und aktuell ist er als Goalgetter das Nonplusultra in der Gambrinus Liga.

Bereits in der abgelaufenen Saison traf der mittlerweile 30-Jährige fast nach Belieben.

19 Treffer hatte der Budweiser letztlich zu Buche stehen, dafür durfte sich der Jablonec-Profi über den Titel des Torschützenkönigs freuen.

Auf dem Weg zum Rekord

In der laufenden Spielzeit dürften es noch wesentlich mehr Tore werden. Denn nach elf Spieltagen hat Lafata bereits sensationelle 14 Mal getroffen. Lediglich 71 Minuten benötigt er also für einen Treffer.

Hervorzuheben sind die Runden vier und fünf, als er beim 4:0 über Banik Ostrau und beim 5:1 bei Ceske Budejovice jeweils drei Tore bejubeln durfte.

Der Weg zu einer Rekordsaison scheint jedenfalls geebnet. Derzeit ist Vratislav Lokvenc mit seinen 21 Toren in der Saison 1999/00 Rekordhalter seit Einführung der Gambrinus Liga 1993.

Diabang verdrängte ihn

Aktuell liegt Jablonec übrigens mit dem Respektabstand von acht Punkten hinter Sparta Prag auf dem zweiten Rang der Tabelle.

Dass Lafata, der seit der Rückkehr in seine Heimat auch wieder gelegentlich ins Nationalteam einberufen wird, noch einmal so explodiert, hat in Wien wohl keiner erwartet.

Er verließ die Veilchen im Sommer 2008 übrigens, weil ihm ein gewisser Momo Diabang vorgezogen wurde. Der kickt wiederum mittlerweile in der niedersächsischen Bezirksliga beim SC Lüstringen.


Harald Prantl

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