"Austrian Beckham" für die USA

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"The Austrian Beckham" wechselt nach Seattle

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Andreas Ivanschitz hat einen neuen Klub gefunden.

Der 31-Jährige, dessen Vertrag bei La-Liga-Klub UD Levante nicht verlängert wurde, wechselt in die Major Soccer League und schließt sich den Seattle Sounders, bei denen bereits Tormann Michael Gspurning von 2011 bis 2013 unter Vertag stand, an.

Bekanntester Teamkollege wird US-Teamstürmer Clint Dempsey sein.

„Andreas ist ein dynamischer Spieler, der aufgrund seiner Erfahrungen in Europas Topligen viel Erfahrung mitbringt. Wir freuen uns, ihn nach Seattle gelotst zu haben und hoffen, dass er neuen Schwung in unsere Offensive bringen wird“, erklärt Generalmanager und Präsident Garth Lagerwey.

Auf der Homepage der Sounders wird Ivanschitz gar als "the Austrian David Beckham" bezeichnet (siehe Tweet unten).

Die Amerikaner berufen sich offensichtlich auf dessen englische Wikipedia-Seite, auf der dieser Spitzname erwähnt wird.

„Freue mich auf sportliche Herausforderung“

Trainer Sigi Schmid freut sich auf den Burgenländer.

„Andreas ist nicht nur ein kreativer Fußballer, sondern auch bei Standard-Situationen gefährlich. Ich bin glücklich, dass wir mit seinen Qualitäten in die letzten Monate der Meisterschaft gehen und hoffe, dass er sich schnell integrieren kann.“

Nach 15 Profijahren in Europa fiebert Ivanschitz dem Abenteuer USA entgegen:  "Die Major League Soccer hat sich von Jahr zu Jahr verbessert. Dass jetzt sogar viele internationale Stars dort spielen, hat mich in meiner positiven Meinung bestärkt. Ich freue mich sehr auf die persönliche und sportliche Herausforderung", erklärt der Burgenländer via "facebook".

Die Sounders sind nach Rapid, RB Salzburg, Panathinaikos Athen, Mainz und Levante der sechste Klub in der bisher eindrucksvollen Karriere des Mittelfeldspielers.

Wehmütiger Abschied von Levante

Trotz des positiven Endes ist ihm der Abschied aus Valencia nicht leicht gefallen, wie er LAOLA1 bereits Ende Juni erzählte:

„Es ist schon ein bisschen Wehmut dabei. Die letzten Wochen waren ein Auf und Ab. Nachdem der Vertrag mit Trainer Lucas Alcaraz verlängert wurde, habe ich aber keine Perspektive mehr gesehen. Rein sportlich war es auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Aus familiärer Sicht ist es allerdings sehr schade, vor allem für die Kinder. Sie haben sich dort sehr wohl gefühlt“, so Ivanschitz, der in 51 Spielen für Levante fünf Tore schoss und zehn Assists lieferte.

Playoffs als Ziel

Doch nun gilt seine volle Konzentration dem Klub im Nordwesten der USA. Sobald alle Formalitäten geklärt sind, wird der 69-fache ÖFB-Teamspieler Teil des Teams sein.

Aktuell belegt Seattle den sechsten Platz in der Western Conference und wäre für die Playoffs qualifiziert.

Doch der Vorsprung auf Real Salt Lake beträgt nur drei Punkte.

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