Gewinner und Verlierer: Die große Transfer-Analyse

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Das war schon eine äußerst verrückte Transferphase.

Während wir nach lauter Vollzugsmeldungen, Interessensbekundungen, Angeboten, Dementi und gescheiterten Transfers langsam wieder zur Ruhe kommen, stehen die Neuen bei ihren Klubs ab sofort im Blickpunkt.

Millionen wechselten im internationalen Geschäft den Besitzer - ob in England, Deutschland, Spanien, Italien oder Frankreich.

Die einen reiben sich nach Ablauf der Frist die Hände, andere stehen wiederum enttäuscht da und verfluchen das beinharte Geschäft.

Gewinner oder Verlierer der Transferphase - das ist nicht immer eine eindeutige Angelegenheit.

LAOLA1 hat es trotzdem probiert, in der großen Transfer-Analyse die positiven und negativen Paradebeispiele herauszufiltern:

GEWINNER


AS ROMA

Es ist das Jahr, in dem die Vorherrschaft der "Alten Dame" aus Turin durchbrochen werden soll. Der Saisonstart hat gezeigt, dass die Römer es ernst meinen. Und die abgelaufene Transferzeit sowieso. Mit Edin Dzeko (von ManCity ausgeliehen) haben die "Giallorossi" einen potenziellen Torschützenkönig geholt und mit Mohamed Salah (von Chelsea ausgeliehen) einen pfeilschnellen Offensivspieler, der im vergangenen Frühjahr in Florenz bewiesen hat, dass er in der Serie A Spiele im Alleingang entscheiden kann. Zu diesen beiden Königstransfers kommen namhafte Verpflichtungen wie Antonio Rüdiger, Wojciech Szczesny, Iago Falque und Lucas Digne hinzu. Und der Clou an der ganzen Sache: Weil der AC Milan insgesamt 45 Millionen Euro für Alessio Romagnoli und Andrea Bertolacci bezahlt hat, steigt die Roma sogar mit einem klaren Plus aus.

 

MANCHESTER CITY

Der Gewinner schlechthin dieser Transferperiode. Die „Citizens“ profitierten vom aufgeweichten Financial Fair Play der UEFA und konnten deswegen die Millionen sprudeln lassen. Das viele Geld wurde klug eingesetzt. Mit Kevin de Bruyne (um 74 Mio. Euro von Wolfsburg) und Raheem Sterling (um 62,5 Mio. Euro von Liverpool) holte man sich zwei der aufstrebendsten Kreativ-Spieler des Planeten. Zusammen mit David Silva wird diese Offensiv-Reihe für mächtige Gefahr in den gegnerischen Strafräumen sorgen. Dazu verstärkte City mit Nicolas Otamendi (um 44,6 Mio. Euro von FC Valencia) auch die in der letzten Saison wackelige Innenverteidigung mit einem hochwertigen Neuzugang. Der von Aston Villa gekommene Fabian Delph (11,5 Mio.) soll im zentralen Mittelfeld für mehr Auswahl sorgen. Namhafte Abgänge gab es mit Ausnahme der Dzeko-Leihe nicht zu verzeichnen. Sportdirektor Txiki Begiristain hat die bisherigen Schwächen des Kaders gezielt ausgemerzt. Ob er alles richtig gemacht hat, werden die nächsten Monate zeigen.

 

ATLETICO MADRID

Bei Atletico ist man ist es gewohnt, die besten Spieler ziehen lassen zu müssen. Auch in diesem Sommer wurde mit Arda Turan ein Leistungsträger um viel Geld (34 Mio. Euro) an Barca abgegeben. Andere Stars wie Koke oder Antoine Griezmann konnten aber gehalten werden. Trotzdem nahm man 104 Mio. Euro durch Transfers ein. Mit Ausnahme Turans lassen sich die Abgänge verschmerzen. Mario Mandzukic, dessen schwierigen Charakter nicht einmal Diego Simeone bändigen konnte, zog zu Juve weiter. Stattdessen wurde mit Jackson Martinez (Mio. Euro) der portugiesische Torschützenkönig der letzten drei Jahre geholt. Auch der von Villarreal gekommene Luciano Vietto (20 Mio. Euro) und Flügelflitzer Yannick Ferreira Carrasco (um 25 Mio. Euro von Monaco) sind kluge Investitionen für die Offensive. Hinten verstärkte man sich mit Rückkehrer Filipe Luis und Innenverteidiger Stefan Savic. Insgesamt kann Simeone nun auf einen stärkeren Kader zählen als vor der Transferperiode. Gut gemacht!

 

BORUSSIA DORTMUND

Alles neu unter Thomas Tuchel! Der Verlust von Jürgen Klopp wiegt schwer: Als Fachmann, Typ, Mensch und Erfolgstrainer. Der „Neue“ hat andere Vorstellungen, lässt ballbesitzorientierter spielen und benötigt auch andere Spielertypen. Adnan Januzaj von Manchester United ist der Star-Einkauf mit Schönheitsfehler, schließlich ist er nur verliehen und könnte nach einem Jahr schon wieder weg sein. Roman Bürki ist die neue Nummer 1, Julian Weigl von 1860 mit 19 Jahren überraschend Stammspieler, von Mainz wurde Joo-Ho-Park geholt, ansonsten die Leistungsträger gehalten. Zu diesen zählten die abgegebenen Kevin Kampl, Ciro Immobile, Jakub Blaszczykowski oder auch Milos Jojic nicht. Als Führungsspieler fehlen wird Sebastian Kehl, doch dieser hat sich mit 35 Jahren sein Karriereende verdient.

 

VFL WOLFSBURG

Wenn wer Bayern ärgern kann, dann Wolfsburg. Denn seit Klaus Allofs in der VW-Stadt das Sagen hat, haben die Transfers Hand und Fuß. Klar verliert man mit Kevin de Bruyne den besten Spieler der vergangenen Saison, lässt sich dies aber königlich entlohnen. Zu den rund 75 Mio. Euro kommen 16 für Inter-Neuzugang Ivan Persisic dazu, der bei den Wölfen ohnehin nie auf Dauer Stammspieler war, ähnlich wie Aaron Hunt (HSV). Dafür hat man klug investiert. Schalke-Jungstar Julian Draxler kostet die Hälfte von De Bruyne, hat aber zumindest das Potenzial ein Großer zu werden. Dazu kommen Gladbachs Max Kruse, der oft unterschätzte Dante von Bayern. Zudem hat man bereits eine gestandene Mannschaft, die im Detail noch verbessert wurde und nach dem DFB-Pokalsieg im Vorjahr weiterhin nach Höherem strebt.

 

FC BARCELONA

Das Herzstück des FC Barcelona hat sich nach 17 Profi-Jahren verabschiedet: Xavi. Kein unwesentlicher Faktor, da den Katalanen durch das Transferverbot weiterhin die Arme gebunden waren, um für Ersatz zu sorgen. Für Pedro war es an der Zeit, als hochveranlagter Edeljoker woanders sein Glück zu probieren und bei Chelsea zum Stammspieler zu avancieren. Dieser Abgang ist für die Spanier jedoch kompensierbar. Man darf den Champions-League-Sieger nicht als arm hinstellen, weil er sich nicht verstärken durfte. Denn das Verbot ist nur die Folge mehrerer Verfehlungen, die sich der Klub in der jüngeren Vergangenheit leistete. Hoch anzurechnen ist ihnen jedoch, dass sie trotzdem Spieler überzeugen konnten, im Sommer zu kommen und erst ab Winter spielen zu dürfen. Atleticos Arda Turan ist ein Top-Einkauf, auch Aleix Vidal von Sevilla hebt das Niveau.

 

BAYER LEVERKUSEN

Wenn sich Königstransfer Charles Aranguiz mit einem Achillessehnenriss vorzeitig bis zur Rückrunde aus dem Spiel nimmt und mit Gonzalo Castro ein Urgestein den Verein verlässt, spricht das nicht für eine gelungene Transferperiode. Doch die Werkself hat darüber hinaus vieles richtig gemacht. Zwar waren Roger Schmidt und Co. über den Abgang von Heung-Min Son nicht begeistert, doch der spülte 30 Mio. Euro in die Kassen, die in Chicharito und Kevin Kampl sinnvoll investiert wurden. Mit Admir Mehmedi hat man zudem eine weitere Offensivkraft mit großem Potenzial. Hinzu kommen Rückkehr Christoph Kramer und die Innenverteidiger Jonathan Tah, Andre Ramalho und Kyriakos Papadopoulos (bisher nur geliehen). Bayer ist breit aufgestellt und kann derzeit sogar die Ausfälle von Tin Jedvaj und Ömer Toprak verkraften.

 

FC BAYERN

Die Bundesligs schwärmt über ihren neuen Superstar. Mit seiner Schnelligkeit und dem einen oder anderen Kabinettstückchen hat Douglas Costa die Herzen der Fans im Sturm erobert und bislang voll an der Isar eingeschlagen. Nicht zu vergessen Arturo Vidal, der mit seiner Aggressivität, seiner Zweikampfstärke und Torgefahr dem Spiel der Bayern augenscheinlich gut tut. Dazu wurde klug in Talente (Joshua Kimmich, Kingsley Coman) sowie in die Breite (Sven Ulreich) investiert. Dem gegenüber stehen verschmerzbare Abschiede von Claudio Pizarro, Xherdan Shaqiri (war schon verlieren), Mitchell Weiser, Pepe Reina oder Dante. Sportlich ist auch Bastian Schweinsteigers Wechsel nach England verkraftbar, emotional hingegen ist er durch nichts und niemanden zu ersetzen.

 

PARIS ST. GERMAIN

Der einzige namhafte Abgang der Franzosen war Yohan Cabaye und der zählte lediglich zum erweiterten Stammpersonal. PSG hat sich dagegen auch in diesem Sommer nicht lumpen lassen und mit Angel di Maria einen Superstar an die Seine gelockt. Mit Kevin Trapp hat Trainer Laurent Blanc zudem eine neue Nummer 1, desweiteren wurde der Kader mit Linksverteidiger Layvin Kurzawa und Sechser Benjamin Stambouli verstärkt. PSG, schon in den letzten drei Jahren Krösus der Ligue 1, hat seine Vormachtstellung weiter einzementiert und will in diesem Jahr auch in der Champions League einen Schritt nach vorne machen und nach zuletzt drei Viertelfinal-Teilnahmen en suite zumindest in die Runde der letzten Vier vorstoßen.

VERLIERER


FC ARSENAL

Als einziger Klub in Europas Top-5-Ligen haben die „Gunners“ keinen Feldspieler verpflichtet. Arsene Wenger sieht scheinbar keinen Bedarf für Verstärkung. Dabei gäbe es genug Mannschaftsteile, die Investitionen vertragen könnten. In der Innenverteidigung fehlen die Alternativen zu Laurent Koscielny und Per Mertesacker. Ein Kaliber a la Aleksandar Dragovic hätte dem Kader gut getan. Auch im Mittelfeld besteht Handlungsbedarf – hinter Francis Coquelin gibt es keinen zweiten defensivstarken Sechser. Am meisten monieren die Fans aber das Fehlen eines Weltklasse-Stürmers. Olivier Giroud ist gut, aber mit ihm alleine gewinnt man keine Meisterschaft. Deswegen wurde von der Verpflichtung Karim Benzemas oder Edinson Cavanis geträumt, doch beide sagten ab. Unter dem Strich bleibt Petr Cech als einziger Neuzugang über. Ein guter Transfer, aber zu wenig, um große Titel in Angriff zu nehmen. Arsenal tritt auf der Stelle. 

 

REAL MADRID

Wenn es einer der größten Vereine der Welt mit einem anderen wie Manchester United nicht zustande bringt, einen Transfer rechtzeitig abzuwickeln, muss er als Verlierer bezeichnet werden. Spaniens Teamkeeper David de Gea war das erklärte Transferziel, möglicherweise war es auch die Rache der "Red Devils", da Sergio Ramos den "Königlichen" die Treue schwor. Und die logische Nummer eins Keylor Navas hätte man beinahe einfach so abgegeben, was für böses Blut sorgen kann. Positiv kann man die Verpflichtungen von Portos Rechtsverteidiger Danilo sowie Inter-Juwel und Ex-LASK-Jugendspieler Mateo Kovacic bewerten. Allerdings klafft nach den Abgängen von Sami Khedira und Asier Illaramendi eine Kluft im defensiven Mittelfeld, auch ein zusätzlicher Stürmer als Backup für Karim Benzema konnte nicht gefunden werden. Chicharito weg, Fabio Coentrao verliehen. Und der unwürdige Abschied von Iker Casillas toppt überhaupt alles.

 

MANCHESTER UNITED

Manchester United mauserte sich in der Transferzeit immer mehr zur Lachnummer. Im Mittelpunkt: Der kaum kritikfähige Louis van Gaal, der am liebsten mit Geld um sich wirft. Vergangenes Jahr hat das funktioniert, diesmal weniger. Allerdings: Mit dem Transfer von Bastian Schweinsteiger hat man einiges richtig gemacht, auch Morgan Schneiderlin, Memphis Depay und Sergio Romero machen Sinn. Aber 50 Mio. Euro für Anthony Martial (19) von AS Monaco? Absoluter Wahnsinn. Es schien fast wie ein Frustkauf, da eine Absage nach der anderen hereinflatterte. Keiner der heiß umworbenen Stars wollte zu den "Red Devils". Dabei hätte man Bedarf gehabt: Angel di Maria, Chicharito, Jonny Evans, Robin van Persie, Nani, Rafael, Falcao (nach Leihe), Adnan Januzaj (an BVB verliehen) – allesamt, und noch mehr verloren. Und die möglicherweise als Racheakt geplante Aktion mit David de Gea, der nun bleiben muss, bestimmt ohnehin die Schlagzeilen (hier geht's zur Transferposse). Selbst Schweini reißt van Gaal da nicht raus.

 

AC MILAN

Viele Milan-Fans sind stinksauer auf Geschäftsführer Adriano Galliani und Vereinspatron Silvio Berlusconi. Verständlich, denn letzterer kündigte vor wenigen Wochen einen Mittelfeld-Star als Verstärkung an, auf den die Rossoneri bis dato vergeblich warten. Zwar wurde die Offensive, in der Vorsaison (Platz zehn) das geringste Problem, mit Luiz Adriano, Carlos Bacca und Rückkehrer Mario Balotelli (per Leihe) hochkarätig aufgemotzt, doch der Rest lässt zu wünschen übrig. Bei allem Respekt vor Andrea Bertolacci und Juraj Kucka, aber die große Spielmacher-Lösung sind beide nicht. Auch Verteidiger-Talent Alessio Romagnoli wird wohl noch Zeit brauchen. Immerhin gelang es, den aufgeblähten Kader auszumisten und u.a. Robinho, Adil Rami, Cristian Zaccardo, Sulley Muntari, Daniele Bonera oder auch Michael Essien an den Mann zu bringen.

 

FC LIVEPOOL

Christian Benteke um 46,5 Mio. Euro. Roberto Firmino um 41 Mio. Euro. Liverpool hat wieder einmal tief in die Tasche gegriffen, doch sind die beiden Königstransfers dieses Geld auch wirklich wert? Bei Benteke reichten ein paar starke Monate nach einer langwierigen Verletzung, um zum teuersten „Reds“-Einkauf der Geschichte zu werden. Auch Firmino hat seine Qualitäten, doch in Hoffenheim freute man sich schelmisch über die unverschämt hohe Ablöse. In Bezug auf die Abgänge stehen Steven Gerrards Umzug in die USA sowie Raheem Sterlings 62,5-Mio.-Euro-Transfer zu ManCity im Mittelpunkt. Die Monster-Summe wurde schnurstracks in die eingangs erwähnten Neuzugänge reinvestiert. Dabei hätte es auch im defensiven Mittelfeld und der Abwehr Investitionsbedarf gegeben. Man wird das Gefühl nicht los, das Liverpool aus diesem Transferfenster nicht das Beste herausgeholt hat. Zumindest konnten mit Fabio Borini, Iago Aspas, Rickie Lambert, und Mario Balotelli (an Milan verliehen) einige Altlasten abgegeben werden.

 

FC CHELSEA

Es war kein Transferfenster nach dem Geschmack von Jose Mourinho. Gegen seinen Willen ließen die „Blues“ Vereinslegende Petr Cech zu Arsene Wenger, dem Erzrivalen des Portugiesen, ziehen. Dazu verpasste es Chelsea, Innenverteidiger-Talent John Stones von Everton loszueisen. Auch die Verpflichtung von Juve-Star Paul Pogba blieb eine Traumvorstellung. Als Königstransfer bleibt deswegen „nur“ Pedro über. Der vielfach unterschätzte Katalane überzeugte bereits mit einem Tor und zwei Assists in seinen ersten beiden Spielen. Auch die Verpflichtungen von Augsburg-Linksverteidiger Abdul Rahman Baba (20 Mio. Euro) und Cech-Ersatz Asmir Begovic (um 11 Mio. Euro von Stoke) machen Sinn. Dennoch blieb Chelsea vor allem im Vergleich mit dem letzten Jahr einiges schuldig. Damals wurden mit Cesc Fabregas und Diego Costa richtige Hochkaräter geholt. Von den „Blues“ ist man eine bessere Transferpolitik gewohnt.

 

JUVENTUS TURIN

Die Klub-Verantwortlichen haben sich im Sommer nicht lumpen lassen. Mit Paulo Dybala (für 32 Mio.), Alex Sandro (26 Mio.), Mario Mandzukic (19 Mio.), Simone Zaza (18 Mio.), Roberto Pereyra (14 Mio., bisher ausgeliehen) und Hernanes (11 Mio.) hat man gleich für sechs Spieler zweistellige Millionenbeträge investiert, dazu mit Sami Khedira (ablösefrei) einen Weltmeister sowie Juan Cuadrado einen kolumbianischen WM-Helden per Leihe in den Piemont geholt. Das alles reicht aber nicht aus, um die Abgänge des Dreigestirns Carlos Tevez, Arturo Vidal und Altmeister Andrea Pirlo zu kompensieren. In der Breite scheint Juventus noch besser dazustehen als bisher, die Neuzugänge müssen aber erst in ihre Rollen hineinwachsen. Das braucht Zeit, die ein Klub wie Juve allerdings nicht hat.

 

FC SCHALKE 04

Das Positive vorweg: Johannes Geis scheint dem Spiel der Knappen unheimlich gut zu tun. Mit Bayern-Leihgabe Pierre-Emile Höjbjerg hat Schalke zudem seine hochkarätige Ansammlung an Talenten erweitert. Stürmer Franco di Santo hingegen blieb bislang blass, Matija Nastasic (bisher ausgeliehen) fällt dagegen mit Achillessehnenriss bis Februar aus. Dazu fanden sich keine Abnehmer für Felipe Santana und Kevin-Prince Boateng, die weiter das Budget belasten. Am schwersten fällt jedoch der Abgang von Aushängeschild und Fanliebling Julian Draxler ins Gewicht. Der ließ die Bankberater Schalkes zwar jubeln (36 Mio. Ablöse von Wolfsburg), um Ersatz an Land zu schaffen, blieb jedoch keine Zeit mehr.

 

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