22 Jahre Haft für Torhüter

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Bruno muss für 22 Jahre ins Gefängnis

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Der frühere Fußball-Spitzentormann Bruno Fernandes ist in Brasilien wegen Mordes an einer Ex-Freundin zu 22 Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden.

Der Ex-Profi von Atletico Mineiro und Flamengo wurde am Freitag von einem Schwurgericht in Contagem im Bundesland Minas Gerais für schuldig befunden, 2010 die Ermordung von Eliza Samudio beauftragt zu haben.

Bruno beteuert Unschuld

Die Geschworenen hätten den Angeklagten als "gewalttätige, kaltblütige und hinterhältige Person" empfunden, die "einen teuflischen Mordplan ausgeheckt" habe, sagte die Richterin in der Urteilsbegründung. Brunos Anwalt Lucio Adolfo kündigte Berufung an.

Bruno, wie der 28-Jährige in der Fußballszene gerufen wird, saß seit gut zweieinhalb Jahren in Untersuchungshaft.

Er beteuerte stets seine Unschuld, hatte aber am Mittwoch im Prozess erstmals eingeräumt, seine frühere Freundin sei ermordet worden. Er habe von der Tat erfahren, sie aber nicht in Auftrag gegeben.

Kein Leichenfund

Die Leiche von Samudio, die 2010 im Alter von 25 Jahren spurlos verschwunden war, wurde bis heute nicht gefunden.

Die Frau hatte von dem Goalie verlangt, dass er die Vaterschaft eines Babys anerkennt. Das wurde von der Staatsanwaltschaft als Tatmotiv angeführt.

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