Macht Neymar mit BumBum rum?

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Der Saloon beschert ein letztes Mal im Jahr 2014

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Das Licht am Ende des Montags-Tunnels wird angeknipst!

Der LAOLA1 Saloon ist wieder da, um euch die wichtigsten Fakten zum internationalen Fußball näher zu bringen.

Was hat sich am Wochenende getan? Wer hat sich ganz besonders ausgezeichnet? Und welche Klubs haben diesmal aufgezeigt?

Der Saloon versüßt euch den Start in die Woche mit Kuriositäten, Zahlenspielen und den wichtigsten News: Gummi, Nipplegate, Miss Bum Bum und ein gut bestückter Ronaldo - kurz vor Weihnachten kommt der Saloon hoch-erotisch daher.

 

"Ich bin der König der Welt", denkt sich wohl Cristiano Ronaldo nicht ganz zu unrecht. Nicht nur, dass der Portugiese auf seiner Heimatinsel Madeira eine Statue seines Prachtkörpers enthüllen durfte (siehe Bild der Woche), mit Real Madrid sicherte er sich auch noch den Titel bei der Klub WM. Die Madrilenen hatten in Marokko wenig Mühe und legten nach Triumphen in Champions League, Copa del Rey und UEFA Supercup eine weiteren Erfolg nach. Zum besten Spieler des Blitzturniers wurde übrigens nicht Ronaldo - der in Sachen Tore leer ausging - gewählt, sondern Sergio Ramos, der sowohl im Halbfinale gegen Cruz Azul (4:0) als auch im Endspiel gegen San Lorenzo (2:0) zur jeweiligen Führung traf.


 Während Real anderweitig beschäftigt war, lief das Geschehen in der Heimat munter weiter. Der FC Barcelona schoss sich beim 5:0 gegen Cordoba den Frust des vorangegangenen Wochenendes von der Seele und auch Atletico Madrid feuerte beim 4:1 bei Athletic Bilbao (Highlights) ein Offensivfeuerwerk ab. Damit darf man sich vorerst über eine scheinbar knappe Konstellation an der Tabellenspitze freuen - zumindest solange, bis Real sein Spiel gegen den FC Sevilla Anfang Februar nachträgt. Mit einem Spiel weniger liegen die Königlichen nur noch einen Punkt vor Barca und vier vor dem Lokalrivalen.

Nerven wie Stahlseile bewies Andreas Ivanschitz in der 93. Minute der Partie seines Klubs UD Levante gegen Real Sociedad. Vom Elfmeterpunkt blieb der ÖFB-Kicker eiskalt (VIDEO) und sicherte seinem Team somit den späten Ausgleich zum 1:1. 

 Neymar geriet in der letzten Woche gleich doppelt in die Schlagzeilen. Der Barca-Star sieht sich mit der Klage eines enttäuschten Santos-Fans konfrontiert. Luciano Pereira Caparroz reiste anno 2011 zur Klub-WM nach Japan. Er erhoffte sich, dass Neymar - damals noch in Diensten des FC Santos - seinen Herzensklub zum Titel schießen würde. Was er nicht wusste: Zum Zeitpunkt des Enspiels, das 0:4 verloren ging, war Neymar bereits an Finalgegner Barca verkauft. "Ich fühle mich betrogen", sagt Caparroz, der für Reisekosten und den moralischen Schaden 8.400 Euro fordert.

Eine andere Causa ist womöglich mit deutlich mehr Spaß für Neymar verbunden. In Brasilien wird darüber spekuliert, dass der 22-Jährige mit Indianara Carvalho eine neue Flamme am Start hat. Grund für diese Annahme liefert ein Instagram-Foto der Blondine mit Barca-Trikot unter dem Kopfpolster. "Schweren Herzens reise ich zurück nach Brasilien. Du warst der erste Mann, der dafür sorgte, dass ich mich anders fühle. Ich hoffe, wir können uns hier oder irgendwo anders wieder treffern", schreibt sie dazu. Carvalho ist in ihrer Heimat keine Unbekannte. Die 22-Jährige sicherte sich 2014 den Titel beim Miss BumBum Contest und damit einen Model-Vertrag.


 Was war das für ein Schlagerspiel zwischen Liverpool und Arsenal. Die Reds waren völlig überlegen, feuerten sagenhafte 25 Torschüsse ab - soviele mussten die Gunners seit Beginn der detailierten Aufzeichnungen 2003 noch nie hinnehmen. Wie die Londoner an der Anfield Road trotzdem 2:1 in Führung liegen konnten, wussten sie wohl selbst nicht. Und als Fabio Borini auch noch mit einem Tritt für ein Nipplegate bei Santi Cazorla sorgte und mit Gelb-Rot vom Platz flog, sah Arsenal schon wie der sichere Sieger aus. Doch Martin Skrtel, der mit seiner Kopf-Verletzung für die neunminütige Nachspielzeit verantwortlich zeichnete, köpfte in Minute 97 zumindest noch den hochverdienten Ausgleich für Liverpool.

Wettbewerbsübergreifend 14 Tore in dieser Saison, auch beim 2:1 gegen Burnley hat er wieder getroffen. Harry Kane ist der neue Liebling der Tottenham-Fans! Um dem 21-jährigen Eigengewächs zu huldigen, bastelten die Spurs-Anhänger ihrem Lieblingsspieler mittlerweile einige Foto-Montagen. Egal, ob Kane als Superman, als Jesus oder als Konterfei auf dem Unterleibchen von Ronaldo (siehe links) - Kane ist der neue "Chuck Norris" von Tottenham.

 Machen wir es kurz: Der BVB ist und bleibt unterirdisch, katastrophal und teilweise Bundesliga-untauglich. Die hochverdiente 1:2-Niederlage in Bremen war die nächste Horror-Vorstellung von Hummels und Co., der Schrecken in Schwarz-Gelb nimmt einfach kein Ende. Die Winterpause bietet Zeit genug, auch dem letzten Weltmeister und jedem anderen, der es noch nicht kapiert hat, einzutrichtern, dass es einzig und allein um den Klassenerhalt geht. Gelingt das nicht, können sich die Dortmunder darauf einstellen, in der nächsten Saison Heidenheim, Sandhausen oder Aalen in ihr Navi eingeben zu müssen.

Typisch Bayern. Mainz zeigte gegen den Herbstmeister eine wirklich ambitionierte Leistung und hätte sich damit einen Punkt verdient. Die Münchner ließen sich aber auch kurz vor Weihnachten zu keinen Geschenken hinreißen und legten dem FSV in der Schlussminute in Person von Arjen Robben - der sein 101. Tor für die Bayern bejubelte - doch noch den Treffer zum 2:1-Sieg ins Netz. Somit blieb das Tor von Elkin Soto der einzig nennenswerte Erfolg der Mainzer. Immerhin war es erst das vierte Mal, dass Manuel Neuer hinter sich greifen musste.

David Alaba nutzte das Wochenende für einen Abstecher in seine Heimat und machte nicht nur den Christkindlmarkt vor dem Wiener Rathaus unsicher. Der ÖFB-Kicker posierte auch mit dem Weihnachtsmann und enthüllte seine Wachsfigur bei Madame Tussauds im Prater. Über 500 exakte Messungen und Fotos wurden dafür im Vorfeld an Alabas Kopf und Körper vorgenommen, sechs Monate dauerte die Herstellung der Figur in London. Für die detailgetreue Kopie wurden 150 kg Ton und 50 kg Wachs verarbeitet. "Das ist etwas Besonderes. Schon als kleines Kind bin ich bei Madame Tussauds in London gewesen und neben der Figur von David Beckham gestanden", verriet der 22-Jährige, der im Zuge der Präsentation auch den Preis für die Wahl zu Österreichs Fußballer des Jahres 2014 entgegennahm.

 Das Schwächeln von PSG in den letzten Runden des Fußballjahres macht sich mittlerweile auch in der Tabelle der Ligue 1 bemerkbar. Nach der Niederlage am vorangegangenen Wochenende bei Guingamp, kam der Meister diesmal gegen Montpellier nicht über ein 0:0 hinaus. Tabellenführer Olympique Marseille (2:1 gegen Lille) nutzte den nächsten Patzer, um sich drei Punkte von den Hauptstädtern abzusetzen. Und auch Olympique Lyon zog mit einem 5:0-Kantersieg in Bordeaux an PSG vorbei, das damit nur noch Rang drei belegt.

Jetzt mal ehrlich, Kicken macht doch im Regen wirklich am meisten Spaß. Wer sich aber schon einmal gedacht hat, das völlig durchnässte Trikot muss wirklich nicht sein, für den hat Brann Bergen eine inovative Idee. Die Norweger, die selbst oft genug bei widrigen Wetterverhältnissen antreten müssen, haben nun ein spezielles Trikot für solche Anlässe. Ein Gummi-Dress aus demselben Material, dass auch für Regenmäntel verwendet wird, soll die Spieler warm und trocken halten.

Auf Training hat Ronaldinho keinen Bock

Was macht eigentlich ...

Ronaldinho?

Tja, diese Frage stellt sich auch sein Klub Queretaro FC. Die Mexikaner sahen ihren Star schon seit Anfang Dezember nicht mehr. "Ist er nächste Woche nicht da, müssen wir eine Entscheidung gegen ihn treffen. Er hat einen Großteil der Vorbereitung verpasst und hier steht keiner über dem Verein", sagt Sportdirektor Joaquin Beltran der Zeitung "Record". Allzu große Sorgen muss man sich um den 34-Jährigen aber nicht machen, denn über Twitter sendet er in den letzten Tagen genügend Lebenszeichen. Dort gratulierte er etwa seinem brasilianischen Landsmann Gabriel Medina zum Titel bei der Surf-WM und präsentierte seine Handy-Hüllen-Kollektion.

On Fire

Die Queens Park Rangers sind zumindest in ihrer Unkonstanz konstant. In den letzten acht Spielen wechselten sich Niederlagen und Siege im Wochentakt ab. Gegen West Bromwich sah es zwar so aus, als ob die Serie reisen würde, doch nach einem frühen 2:0-Rückstand befreite sich das Team von Harry "Houdini" Redknapp noch einmal. Verantwortlich dafür: Charlie Austin. Der 25-Jährige drehte die Partie mit drei Treffern noch in einen Sieg und setzte seinen persönlichen Erfolgslauf damit fort. Mittlerweile hält der Stürmer bei elf Toren und ist damit mit Abstand treffsicherster Engländer in der Premier League. Saido Berahino (7) folgt auf Platz zwei.

On Ice

St. Mirren eilt in der Premiership von Niederlage zu Niederlage. Am Wochenende setzte es gegen den Drittletzten Motherwell mit 0:1 eine Heim-Pleite, das sechste erfolglose Spiel in Serie. Damit übernahmen die Buddies auch die Rote Laterne. Aus 17 Partien gab es nur acht Punkte für den Klub aus Paisley, der Heimatstadt von Freiheitskämpfer William Wallace.

Bild der Woche 

Oha, da stand der kleine Cristiano wohl früh morgens nach dem Aufwachen Modell.

Rätsel

Im letzten Saloon wollten wir von euch wissen, welcher stilsichere junge Mann auf unserem Foto zu sehen war. Die richtige Antwort: Brendan Rodgers.

Wir gratulieren unserem Gewinner: Florian aus Graz.

Diesmal lautet die Frage: Nur ein Spieler erzielte ein noch späteres Premier-League-Tor für Liverpool, als Martin Skrtel. Welcher?

Eure Antworten mit Name und Post-Adresse bitte an saloon@laola1.at. Zu gewinnen gibt es eine Kiste feinstes Stiegl Bier.

Fußnoten

Jubiläum - Beim Finale der Klub-WM absolvierte Iker Casillas sein 700. Spiel für Real Madrid.

Klatsche - Mit dem 4:0-Erfolg im Cup fügte Vitesse Krösus Ajax die höchste Heimniederlage seit 1956 zu.

Unserie - Hannover 96 scheiterte seit dem Aufstieg 2002 immer daran, das letzte Spiel vor Weihnachten zu gewinnen.

Premiere - Sami Khedira und Toni Kroos sind die ersten Spieler, die im selben Jahr WM und Klub WM gewinnen konnten.

Torschlusspanik - Freiburg verspielte in der laufenden Saison durch fünf Gegentore in den letzten zehn Minuten bereits zehn Punkte.

Meistercoach - Carlo Ancelotti ist nach Pep Guardiola und Carlos Bianchi der dritte Trainer, der Klub WM bzw. Weltpokal mit zwei verschiedenen Teams gewinnen konnte.

Beidbeinig - Zum ersten Mal in seiner Karriere hat Lionel Messi vier Tore in Folge mit seinem rechten Fuß erzielt.

Passmaschine - Marco Verrati hat in dieser Saison 1439 Pässe gespielt. Europaweit hat nur Xabi Alonso mehr auf seinem Konto als der PSG-Profi.

Nullnummer -  Nach 41 Spielen endete eine Serie-A-Partie des AC Milan erstmals wieder 0:0.

Rekord - Juventus holte in diesem Jahr insgesamt 95 Punkte, so viele wie noch keine italienische Mannschaft seit Einführung der Dreipunkte-Regel.

 

Das gesamte Saloon-Team wünscht euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wir melden uns 2015 in alter Frische zurück.

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