Rambo für Arme

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Weltenbummler

 

Das Duell zwischen Aparecidence und Tupi im Viertelfinal-Rückspiel in Brasiliens Serie D stand auf Messers Schneide. 1:1 endete das Hinspiel, 2:2 stand es im Rückspiel. Als Tupi drauf und dran war, mit einem dritten Tor die Tür in Richtung Aufstieg zu öffnen, brannten Romildo Fonseca da Silva sämtliche Sicherungen durch. Der Aparecidence-Masseur verhinderte in der 89. Minute ein Gegentor, in dem er für den bereits geschlagenen Goalie einsprang und eine Chance auf der Linie klärte. Nachdem er auch den Nachschuss bravourös abwehrte, waren seine Fähigkeiten als Sprinter gefragt. Gejagt von gegnerischen Spielern, Ordnern und Fans flüchtete er in die Katakomben. "Ich bereue nichts", verkündete er hinterher. "Ich habe es aus Liebe zu meinem Verein getan."

 

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