Neue Jobs für Tschertschessow und Pacult

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Peter Pacult hat in Slowenien einen neuen Job als Trainer gefunden.

Wie Erstligist NK Zavrc auf seiner Homepage vermeldete, übernimmt der Wiener als Coach des Tabellenfünften.

Pacult war erst am 23. September als Betreuer des Floridsdorfer AC zurückgetreten, nachdem der Erste-Liga-Verein mit zehn Niederlagen in Folge in die Meisterschaft gestartet war.

Ein Neuling im Oberhaus

Der NK Zavrc kommt aus einer kleinen Gemeinde im Nordosten von Slowenien.

Der Verein schaffte zwischen 2008 und 2013 den Durchmarsch von der sechsten in die erste Leistungsstufe.

Als Trainer arbeitete Pacult bei 1860 München (2001-2003), beim FC Kärnten (2004-2005) und Dynamo Dresden (2005-2006).

Von 2006 bis 2011 war er bei Rapid und holte mit den Hütteldorfern 2008 ihren bisher letzten Meistertitel. Danach stand der 55-Jährige noch bei RB Leipzig (2011-2012) und Dynamo Dresden (2012-2013) unter Vertrag.

Seit seiner Entlassung in Dresden am 18. August 2013 war Pacult bis zum Engagement beim FAC ohne Trainer-Arbeitsplatz gewesen.

Zwischenüberschrift

Auch Stanislaw Tschertschessow hat eine neue Beschäftigung gefunden.

Der ehemalige Tormann und Trainer des FC Tirol unterzeichnete beim polnischen Cupsieger Legia Warschau einen Vertrag bis Saisonende und tritt die Nachfolge des entlassenen norwegischen Ex-Internationalen Henning Berg an. Dieser war bei Legia seit Anfang 2014 im Amt.

Tschertschessow sammelte seine ersten Trainererfahrungen in Österreich und war in der Folge in seiner russischen Heimat auch für die Moskau-Clubs Spartak und Dynamo tätig. Bei Dynamo wurde er erst Mitte Juli entlassen.

Eine dicke Aufgabe

Bei Legia steht der 52-Jährige gleich unter Druck, fehlen dem Tabellenvierten doch nach elf Runden schon zehn Punkte auf Leader Piast Gliwice.

"Das Wichtigste in dieser Saison ist, die Meisterschaft zu gewinnen", erklärte Legias Sportdirektor Michal Zewlakow.

Tschertschessow gibt nach der Länderspielpause am 18. Oktober im Heimspiel gegen den Dritten Cracovia Krakau sein Debüt.

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