Manchester City goes USA

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Manchester City steigt in die MLS ein

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Die Premier-League-Saison 2012/13 ist vorbei.

Dennoch treten am Samstag mit Manchester City und dem FC Chelsea zwei der Top-Teams gegeneinander an.

Spielort: Das Yankees-Stadium in New York.

Die Publicity in den Tagen vor dem Freundschaftsspiel vor atemberaubender Location nutzen die „Citizens“, um eine Nachricht publik zu machen, die weitreichendere Folgen für den Fußball in den Vereinigten Staaten von Amerika hat.

Ab 2015 NYCFC

Ab 2015 wird ein 20. Team in die Major League Soccer, die höchste Spielklasse des Landes, aufgenommen – der New York City Football Club. Als Eigentümer fungiert der entthronte englische Meister.

"Wir sind aufgeregt, unseren Teil zum Wachstum des Fußballs in New York beizutragen", freut sich Ferran Soriano, Geschäftsführer von Manchester City.

Helfen soll bei diesem ambitionierten Projekt ein Klub, der den Sport im "Big Apple" seit Jahrzehnten prägt – die New York Yankees.

Yankees als "Geburtshelfer"

„Mit ihnen haben wir den absolut besten Partner gefunden, um einen Sportverein der Weltklasse zu gründen, der gewinnen kann und den Namen der Stadt mit Stolz trägt", führt der CEO weiter aus.

Das finanzielle Risiko - nur schon für die Erweiterung der Liga mussten 100 Millionen Dollar (77,80 Mio. Euro) bezahlt werden - ruht zur Mehrheit auf den Schultern von City-Besitzer Scheich Mansour bin Zayed Al-Nahyan aus Abu Dhabi. Die "Citizens" werden Mehrheitseigentümer des NYCFC, dem Baseball-Team soll eine "aktive Rolle" im Eigner-Konsortium zukommen.

"Wir freuen uns auf die Möglichkeit, mit Manchester City an etwas Speziellem für die Fußballfans in New York zu arbeiten", kommentiert Hal Steinbrenner, Teil des Managements der Yankees.

Ferran Soriano (Mitte) hat große Pläne in den USA

"Stadt-Derby" den Bullen

Das Thema Fans ist ein zentraler Punkt der Vereinsgründung, wird der Metropole New York doch riesiges Potenzial zugeschrieben.

Die über 19 Millionen Einwohner verkraften nach Sicht der Verantwortlichen auch leicht zwei Vereine in der MLS.

"Man darf gespannt sein auf eine intensive innerstädtische Rivalität zwischen dem New York City Football Club und den New York Red Bulls", kündigt Comissioner Don Garber an.

Stadionfrage noch offen

Ob es wirklich zu "packenden Duellen" kommt, ist nur eine der offenen Fragen. Eine weitere - jene nach der Heimstätte des NYCFC - soll in naher Zukunft geklärt werden.

Zwar wird der Klub den Spielbetrieb 2015 in einem gemieteten Stadion aufnehmen, Pläne über ein fixes Zuhause existieren bereits.

Eine Möglichkeit ist etwa ein Neubau im Flushing Meadows Corona Park in Queens, womit der "Satelliten-Klub" der erste wäre, der seine Heimspiele auf New Yorker Stadtgebiet austrägt.

"Der New York City FC wird eine permanente Heimstätte in der Stadt haben", verspricht Soriano.

In wieweit dort der Kontakt zum "Mutterklub" aus der Premier League gepflegt wird, ist hingegen vorerst nichts bekannt.

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