Kavlak hat Anfragen aus England und Deutschland

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Yasin Pehlivan, Tanju Kayhan und Veli Kavlak.

Alle drei wechselten 2011 von Rapid in die türkische Süper Lig. Zusammen brachten sie den Hütteldorfern knapp drei Millionen Euro ein.

Zumindest zwei von ihnen, Pehlivan und Kayhan, sind in diesem Sommer zurück am Sprung in den deutschen Sprachraum. Doch auch bei Kavlak scheint ein Transfer nicht ausgeschlossen.

Kavlak im Rampenlicht

„Es gibt Anfragen von Spitzenklubs aus England und Deutschland“, heißt es von Seiten seiner Agentur „Cosmosports“ gegenüber LAOLA1. Große Kaliber wie Manchester City oder Chelsea seien damit nicht gemeint, doch für die Klubs dahinter hätte sich der 26-Jährige mit seinen Leistungen in der letzten Saison interessant gemacht.

Ein Beispiel dafür wäre West Ham. Diverse Medien brachten ihn zuletzt mit dem Klub aus dem Osten Londons in Verbindung. Es ist jener Verein, bei dem seit dieser Saison Kavlaks ehemaliger Coach und Förderer Slaven Bilic das Training leitet.

Bei einem entsprechenden Angebot erscheint ein Wechsel also nicht ausgeschlossen, doch Kavlak hat erst im Jänner seinen Vertrag bei Besiktas bis 2019 verlängert. Der defensive Mittelfeldspieler fühlt sich bei den „Schwarzen Adlern“ pudelwohl. Als zweiter Kapitän wird er auch in dieser Saison unter Neo-Trainer Senol Günes eine tragende Rolle spielen.

Aufgrund einer hartnäckigen Schulterverletzung konnte Kavlak bisher in der Vorbereitung noch kein Mannschaftstraining absolvieren. Der Grund für das Übel soll nun aber gefunden worden sein, weswegen sich der ÖFB-Nationalspieler erneut einem kleinen Eingriff unterziehen muss. Seine Beraterfirma rechnet damit, dass er in drei Wochen wieder fit ist, obwohl in der Türkei zuletzt von zwei bis drei Monaten Pause die Rede war.

Pehlivan vorerst wieder in der Türkei

Anders verhält sich die Transfersituation bei Kayhan und Pehlivan. Beide mussten mit ihren Klubs am Ende der letzten Saison absteigen und suchen nun einen neuen Verein.

Kayhan hat seinen Vertrag bei Karabükspor mittlerweile aufgelöst. Bei Pehlivan soll mit Erciyesspor ebenfalls eine Einigung gefunden werden, sobald er einen Verein gefunden hat.

Bis dahin trainiert der 26-Jährige aber wieder beim Süper-Lig-Absteiger. „Unser Ziel ist, dass er bei der EM dabei ist“, meint man bei „Cosmosports“. Dafür werden gerade Gespräche mit einigen Interessenten geführt (LAOLA1-Infos).

Einst gemeinsam bei Rapid: Kavlak, Pehlivan, Kayhan

Kayhan nach Deutschland?

Auch für Kayhan ist die Europameisterschaft ein Thema. Der auf beiden Seiten einsetzbare Außenverteidiger, der letzte Saison 27 Liga-Spiele bestritt, könnte sich in Deutschland für Marcel Koller ins Rampenlicht spielen. Die „Krone“ brachte zuletzt Bundesliga-Aufsteiger SV Darmstadt als Interessenten für den 26-Jährigen ins Spiel.

Gegenüber LAOLA1 bestätigt sein Management Gespräche mit Klubs aus den ersten beiden deutschen Ligen sowie der Schweizer Super League. Mit Ex-Verein Rapid, das nach der Verletzung von Thomas Schrammel die Verpflichtung eines Außenverteidigers überlegt, hätte es noch keinen Kontakt gegeben, obwohl sich die Agentur durchaus gesprächsbereit zeigt: „Rapid ist ein großer Name.“

Vielleicht kehrt heuer also doch einer der drei 2011 verlorenen Söhne zu Rapid zurück. Kayhan ist ablösefrei, Rapid sucht nach einem Außenverteidiger. Die Voraussetzungen wären also gegeben.

 

Jakob Faber

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